Arabisch, Tamilisch, Tigrinya

ST.GALLEN. Aida, die Sprachschule für fremdsprachige Frauen, wird zwanzig Jahre alt. Aus diesem Anlass stellt die Erfreuliche Uni im Kulturzentrum Palace drei Sprachen vor.

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Migrantinnen lernen Deutsch: Unterricht an der Sprachschule Aida. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Migrantinnen lernen Deutsch: Unterricht an der Sprachschule Aida. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Seit zwanzig Jahren führt Aida Deutschkurse für fremdsprachige Frauen durch. Die Schule leistest damit einen aktiven Beitrag an die Integration ihrer jährlich rund 300 Schülerinnen. Daneben bietet Aida Spielgruppen und Kinderkurse für Kleinkinder vor dem Kindergartenalter an.

Spiess umkehren

Im Jubiläumsjahr kehrt Aida den Spiess um. Zwei Referenten und eine Referentin stellen uns Schweizerinnen und Schweizern an der Erfreulichen Universität des Kulturzentrums Palace Sprachen vor, die Aida-Schülerinnen sprechen. Die Reihe startet morgen Dienstag, 20 Uhr, mit einem Referat von Hartmut Fähndrich über Arabisch. Der Referent ist Übersetzer arabischer Literatur.

Fortgesetzt wird die Reihe eine Woche später mit einer in unseren Breiten eher unbekannten Sprache, dem in Eritrea gesprochenen Tigrinya. Referent am 15. November, 20 Uhr, ist Tirag Fisehave, Lehrer am Kinderdorf Pestalozzi. Den Schluss der Aida-Jubiläumsreihe macht am 22. November, 20 Uhr, Eveline Masilamani-Meyer mit einem Vortrag über Tamilisch. Der Eintritt zu den drei Anlässen ist gratis. Die Palace-Bar öffnet jeweils um 19.30 Uhr.

Deutsch, keine einfache Sprache

An den Abenden soll dem Publikum die Geschichte, die Schrift, der Aufbau und die Anwendung der drei Sprachen, aber auch ihre geographische Einbettung nähergebracht werden. Damit soll unter anderem verständlich werden, mit welchen Herausforderungen Personen konfrontiert sind, wenn sie das im Vergleich zu ihrer Muttersprache komplett unterschiedlich aufgebaute Deutsch lernen müssen. (vre)

www.aidasg.ch