AQUARIUM: Zierfischbörse mit seltenen Arten

Diesen Samstag findet die 41. Herbstbörse für Aquarienfische und -pflanzen statt. Zu haben sind auch Arten, die im natürlichen Lebensraum schon ausgestorben ist.

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An der diesjährigen Zierfischbörse im Foyer des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums im Riethüsli tummelt sich allerlei: Rund 150 verschiedene Sorten an Aquarienfischen stehen zum Verkauf. Besonderheiten wie die Süsswassergarnele oder der seltene südamerikanische Zebrawels sind auch darunter. Nicht grundlos ist der Import dieser Art mittlerweile verboten: Der Bau eines Stausees im Amazonasgebiet hat ihr ohnehin schon sehr begrenztes Habitat zerstört. Konventionellere Fische und Pflanzen sind auch vertreten.

«Der durchschnittliche Börsenbesucher sucht sich seine Fische nach Farbe und Form aus», sagt Michael Näf, Vorstandsmitglied des Vereins Aquaria, der die Börse organisiert. Deshalb sei es Aufgabe der Verkäufer, auf wichtige Punkte bezüglich der Haltung hinzuweisen: «Nicht alle Fische können miteinander ins gleiche Becken gesetzt werden.» Die Grösse des Beckens gelte es ebenfalls zu beachten.

Maulbrüter sind besonders spannend

Und auch wenn die Aquaristik nicht als actiongeladenes Hobby gilt, sind hinter der Glasscheibe verschiedenste Prozesse mitzuerleben, sagt Näf. Zum Beispiel die Fortpflanzung. «Maulbrüter sind besonders spannend zu beobachten.» Speziell für Kinder sei dies ein interessanter Prozess. Auf «Nemos» muss jedoch verzichtet werden: Die Börse bietet nur Süsswasserfische an. (kas)

Zierfischbörse

Sa, 14–16 Uhr, Demutstrasse 115