Antrag für nur einen Wahltermin

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Parteien Kurz vor der Stadtparlamentssitzung haben die Präsidenten der Gossauer-Arnegger Parteien die Köpfe zusammengestreckt. Thema waren die beiden Rücktritte im Gossauer Stadtrat. Mit Ausnahme einer Partei sprachen sich alle für einen statt zwei Wahltermine aus, wie SVP-Parteipräsident Markus Rosenberger auf Anfrage sagt. Mit einem Antrag, der dem Stadtrat überreicht wurde, schlagen die Parteien nun vor, den ersten Wahlgang am 26. November und einen allfälligen zweiten Wahlgang am 28. Januar kommenden Jahres durchzuführen. Mit dieser Zusammenlegung könne nicht nur die Stadt Kosten sparen, sondern auch die Parteien. Nun gilt es abzuwarten, ob der Stadtrat den Antrag gutheisst. Ein Nachteil dabei ist, dass sich die Überbrückung der Vakanz im Stadtrat um weitere zwei Monate verlängere.

Abwarten heisst es auch in puncto überparteiliche Findungskommission. Drei Parteipräsidenten sind dieser Idee positiv gestimmt, zwei hingegen stehen ihr kritisch gegenüber, wie Markus Rosenberger sagt. Darum wollen es die Präsidenten nochmals genau mit dem Vorstand besprechen. Entschieden werden soll am nächsten Treffen der Parteipräsidenten, das Ende des Monats stattfindet. (ad)