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An der Olma mitzuhelfen, war sein Bubentraum

«Seit ich klein bin, begleite ich meinen Vater an die Olma», sagt Manuel Schlauri. Der 19jährige Landschaftsgärtner aus Gossau hilft in diesem Jahr zum ersten Mal im «Stall-Team» der Olma mit. Er ist für den Melkroboter und die Milchkühe zuständig, die im Laufstall in der Halle 1 stehen.
Sheila Eggmann
Der 19jährige Manuel Schlauri ist einer der jüngsten Stall-Helfer in die- sem Jahr und für den Melkroboter zuständig. (Bild: Sheila Eggmann)

Der 19jährige Manuel Schlauri ist einer der jüngsten Stall-Helfer in die- sem Jahr und für den Melkroboter zuständig. (Bild: Sheila Eggmann)

«Seit ich klein bin, begleite ich meinen Vater an die Olma», sagt Manuel Schlauri. Der 19jährige Landschaftsgärtner aus Gossau hilft in diesem Jahr zum ersten Mal im «Stall-Team» der Olma mit. Er ist für den Melkroboter und die Milchkühe zuständig, die im Laufstall in der Halle 1 stehen. An der Olma mitzuarbeiten, hat in der Familie Schlauri Tradition. «Bereits mein Grossvater war Helfer an der Messe», erzählt Schlauri. Auch Vater Peter Schlauri ist seit 26 Jahren dabei und kümmert sich in diesem Jahr um die Mist-Abfuhr. Durch ihn ist Manuel Schlauri an sein Jöbli im Laufstall gekommen, darüber freut er sich sehr: «Mitzuhelfen war schon immer ein Bubentraum von mir.»

Wie alle anderen Stall-Helfer auch hat sich Schlauri extra Ferien für die Olma-Zeit genommen. «Es macht mir Spass, hier zu sein», sagt er. Vor allem verstehe er sich mit dem ganzen «Stall-Team» super. «Es gibt sogar eine Warteliste für Leute, die gerne mithelfen wollen. Deshalb ist es für mich eine kleine Ehre, hier sein zu dürfen.»

Der Arbeitstag an der Olma beginnt für die Stall-Helfer um 4.45 Uhr. «Obwohl ich zum ersten Mal dabei bin, habe ich schon eine grosse Verantwortung», sagt Schlauri. Er kümmert sich morgens um den Melkroboter, putzt ihn und schaut, ob alles funktioniert. Geht mal etwas kaputt, repariert Schlauri den Schaden meist selbst. Auf dem heimischen Hof hat er die Umstellung auf einen Melkroboter «hautnah miterlebt», deshalb hat er Erfahrung im Umgang mit der Maschine und wurde in das Laufstall-Team eingeteilt. Nach der morgendlichen Roboter-Kontrolle füttert Schlauri mit seinen Kollegen die 33 Kühe und bereitet sie und den Stall auf die Besucher vor. Die Kühe hätten sich sehr schnell an die neue Umgebung gewöhnt. «Davon bin ich selbst ein bisschen überrascht», sagt Schlauri. Sie stammen von einem Bauernhof in Mörschwil und kennen von dort den Melkroboter. Lediglich am Sonntag gab es einen kleinen Zwischenfall mit einer stierigen Kuh. «Sie wollte über das Gatter springen», erzählt Schlauri. Doch er habe dies rechtzeitig bemerkt und konnte verhindern, dass sie zu den anderen Kühen gelangt.

Der Laufstall ist eine einmalige Olma-Attraktion. Er wird deshalb rege besucht. Obwohl es ihn im nächsten Jahr nicht nochmals geben wird, möchte Schlauri wieder mithelfen. Und damit als Stall-Helfer die Familientradition weiterführen.

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