Amphibien wandern wieder

REGION. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Amphibienwanderung begonnen. Gestern morgen entnahm Kuno Feurer von der Betreuergruppe gegen 500 Amphibien aus den Fanggefässen am Müliberg und bei der Sperre an der Untereggerstrasse.

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Autofahrer aufgepasst, die Amphibien sind unterwegs. (Bild: Urs Bucher)

Autofahrer aufgepasst, die Amphibien sind unterwegs. (Bild: Urs Bucher)

REGION. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Amphibienwanderung begonnen. Gestern morgen entnahm Kuno Feurer von der Betreuergruppe gegen 500 Amphibien aus den Fanggefässen am Müliberg und bei der Sperre an der Untereggerstrasse. Auf der Goldacher Strecke hatten einige Amphibien nicht so viel Glück, sie wurden überfahren. Mitarbeiter des Bauamts Goldach haben jetzt aber die Sperren fertig aufgestellt.

Ideale Voraussetzungen, dass die Tiere mit ihrer Wanderung beginnen, sind Regen und eine Temperatur von wenigen Grad über Null. Gerne mögen sie auch möglichst feuchte Luft. Als nachtaktive Tiere beginnen Frösche, Kröten und Molche ihre Wanderung erst nach Einbruch der Dunkelheit. Fällt die Temperatur in der Nacht aber stark ab, warten sie noch zu.

Gemäss der Koordinationsstelle für Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz werden in der Schweiz jedes Jahr über 100 000 Amphibien von Betreuergruppen wie jene in unserer Region um Josef Zoller und Kuno Feurer, Schulklassen und Helfern über die Strasse getragen. (ast)

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