«Am liebsten mag ich Schoggipudding»

Nachgefragt

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Milch und die Schweiz – das passt zusammen. Damit aus dem Rohstoff feine Produkte wie Joghurt, Butter und Käse entstehen, braucht es Milchtechnologen. Einer davon ist der 19-jährige Philipp Gerber, der zurzeit seine Lehre bei der Molkerei Fuchs in Rorschach absolviert. Der Drittlehrjahr-Stift hat bei der Berufsmeisterschaft Ost in Flawil teilgenommen. Für einen Podestplatz hat es leider nicht gereicht, dafür nimmt er wertvolle Erfahrungen mit.

Wie schätzen Sie Ihre Leistung ein?

Das Lösen der Aufgaben ist mir gut gelungen. Trotzdem hätte ich mir eine bessere Platzierung gewünscht. Ich war nervös und etwas unachtsam. Zwei Experten haben jeden Arbeitsschritt genau beobachtet, das setzt einen unter Druck. Ausserdem konnten wir uns nicht auf den Wettbewerb vorbereiten, da wir nicht wussten, welche Aufgaben uns erwarten würden.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf besonders?

Am Abend sehe ich das Resultat meiner Arbeit. Wenn ich am Morgen komme, steht da ein Behälter voll Naturjoghurt. Am Abend habe ich 6000 Joghurts mit Geschmack damit abgefüllt. Ich arbeite gerne mit Lebensmitteln und brauche Bewegung.

Ist Ihnen der Appetit auf Milchprodukte noch nicht vergangen?

Nein, von Milch kann man nie genug haben. Ein Joghurt hilft gegen Hunger, und bei Blutzuckermangel esse ich ein Birchermüesli. Am liebsten mag ich aber Schoggipudding. Oder Joghurts wenn sie aus der Maschine kommen. Dann sind sie noch warm und flüssig. Erst nachher erhalten sie ihre Stichfestigkeit. (sro)