Am Freitag läuten die Friedensglocken

Diesen Freitag, 20 bis 20.15 Uhr, werden – wie andernorts in der Schweiz – in St. Gallen, in Gossau, in Abtwil und in Engelburg alle Kirchenglocken läuten. Sie sollen an den 8. Mai 1945 und an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa erinnern.

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Die Dreifaltigkeitsglocke der Kathedrale St. Gallen. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Die Dreifaltigkeitsglocke der Kathedrale St. Gallen. (Archivbild: Hannes Thalmann)

Diesen Freitag, 20 bis 20.15 Uhr, werden – wie andernorts in der Schweiz – in St. Gallen, in Gossau, in Abtwil und in Engelburg alle Kirchenglocken läuten. Sie sollen an den 8. Mai 1945 und an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa erinnern.

Mit dem Läuten verbunden ist gemäss gestriger Mitteilung der Dank für 70 Jahre Frieden in Westeuropa sowie die Bitte um Frieden im Nahen und Mittleren Osten. Zudem soll es eine Fürbitte für alle Verfolgten und Flüchtlinge rund ums Mittelmeer sein. Und es soll dazu auffordern «Schritte des Friedens und der Versöhnung auch im Alltag hier und jetzt bei uns zu tun».

Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer sowie alle katholischen Priester, Seelsorgerinnen und Seelsorger der Stadt wollen den 8. Mai zum Anlass nehmen, «daran zu erinnern, was für ein kostbares Gut der Friede ist, was für ein Geschenk es bedeutet, dass wir hier in Frieden leben dürfen». Gleichzeitig appellieren sie an alle, «sich im Kleinen und Grossen für den Frieden einzusetzen». Friede sei nach biblischem Verständnis die Aufhebung aller Gegensätze im zwischenmenschlichen Bereich. Damit verbunden sei die Pflicht, alles zu unternehmen, dass Versöhnung und Friede möglich werde, «hier und in der Welt, politisch, wirtschaftlich und sozial», heisst es in der Mitteilung zum Friedensgeläut. (pd/vre)

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