Am Ende bleibt die AFG Arena

WIL. Wegen des Stadion-Umbaus befindet sich der FC Wil auf der Suche nach einem Ersatz-Spielort. Bis jetzt haben sich die Clubverantwortlichen vor allem Absagen eingehandelt. Nun zeichnet sich ab, dass der FC Wil in die AFG Arena ausweicht.

Markus Scherrer
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Die AFG Arena wird wohl vorübergehend auch zur Heimstätte des FC Wil. (Bild: Reto Martin)

Die AFG Arena wird wohl vorübergehend auch zur Heimstätte des FC Wil. (Bild: Reto Martin)

Verläuft alles nach Plan, wird ab diesem Sommer im Wiler Bergholz der neue Sportpark gebaut. Das hat zur Folge, dass sich der FC Wil nach einem Ersatz-Spielort umsehen muss. Bis jetzt haben sich die Wiler Verantwortlichen vornehmlich Absagen eingehandelt. Aus Winterthur und Frauenfeld erhielten sie abschlägigen Bescheid. Die Möglichkeit, ins St. Galler Paul-Grüninger-Stadion oder auf die Sportanlage Rüti nach Henau auszuweichen, erwies sich als nicht realisierbar.

Doch der FC Wil gerät nun unter Zeitdruck. Denn am Dienstag muss er die Lizenzunterlagen einreichen und damit der Swiss Football League mitteilen, wo er gedenkt, seine Heimspiele auszutragen. Zur Diskussion stehen noch die Sportanlage Lindenhof in Wil und die AFG Arena im Westen der Stadt St.Gallen. Vieles deutet darauf hin, dass der FC Wil seine Partien vorübergehend im Heimstadion des FC St.Gallen austragen wird.

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