Am Abgrund steckengeblieben

ST.GALLEN. Glück im Unglück für die Feuerwehr: Bei einem gemeinsamen Einsatz mit dem Zivilschutz im Menzlenwald rutscht ein Feuerwehrauto um ein Haar die Böschung hinunter.

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Muskelkraft reicht nicht: Erst ein mobiler Kran konnte helfen. (Bild: Michel Canonica)

Muskelkraft reicht nicht: Erst ein mobiler Kran konnte helfen. (Bild: Michel Canonica)

Ein 10-Tonnen-Fahrzeug der städtischen Berufsfeuerwehr ist gestern im Menzlenwald von der Strasse abgekommen und beinahe den Abhang hinuntergerutscht. Das Auto blieb in Schräglage stecken und konnte erst von einem Kranfahrzeug einer Transportfirma wieder aus der misslichen Lage befreit werden.

Der Unfall passierte im Rahmen einer Holzräumungsaktion von Zivilschutz und Berufsfeuerwehr. In den vergangenen Tagen haben Zivilschützer und Feuerwehrleute mehrere Bachläufe auf Stadtgebiet von Fallholz befreit, um Überschwemmungen vorzubeugen. Das Feuerwehrauto war eingesetzt worden, um per Seilwinde Holzstämme aus dem Bachlauf zu ziehen.

Der Fahrer sei mit dem Schrecken davongekommen, sagte Einsatzleiter Jascha Müller gestern auf Anfrage. «Die Rettungsaktion ist sehr schnell und reibungslos abgelaufen.» Das Feuerwehrauto sei dabei nicht beschädigt worden. (rst)