Altersheim kauft eine mobile Kegelbahn vom HPV

RORSCHACHERBERG. Im Haus zum Seeblick an der Heidenerstrasse 50 in Rorschacherberg wird gekegelt. Seit gestern ist die neue, mobile Tischkegelbahn im Einsatz. An der Einweihungsfeier durften sich die Bewohner dieses Betagtenheims erstmals am neuen Tisch versuchen und sich untereinander messen.

Drucken
Alle Neune: Heidi Schlachter bei der Einweihung der Tischkegelbahn. (Bild: Dominik Bärlocher)

Alle Neune: Heidi Schlachter bei der Einweihung der Tischkegelbahn. (Bild: Dominik Bärlocher)

Rorschacherberg. Im Haus zum Seeblick an der Heidenerstrasse 50 in Rorschacherberg wird gekegelt. Seit gestern ist die neue, mobile Tischkegelbahn im Einsatz. An der Einweihungsfeier durften sich die Bewohner dieses Betagtenheims erstmals am neuen Tisch versuchen und sich untereinander messen.

Eigens vom HPV gebaut

Der rund drei Meter lange Tisch ist eigens gebaut worden in Werkstätten des HPV Rorschach für Menschen mit Behinderung. Als Vorlage diente die Kegelbahn des Pflegeheims der Region Rorschach. «Wir wollten auch so eine Bahn, doch die gab es nirgends mehr zu kaufen», sagt Hans Rudolf Dürst, Geschäftsleiter des Hauses zum Seeblick. Doch seien die Kegelbahnen der beiden Heime nicht identisch. Denn die HPV-Werkstatt hat Änderungen am Design vorgenommen. So ist der Bereich, in dem die Kegel stehen, mit Filz ausgekleidet, damit es nicht mehr scheppert, wenn eine Kugel in die Kegel knallt.

Das Spiel beginnt

Die erste Kugel wird von Liseli Marquardt angestossen. Nach der zweiten Kugel hat sie bereits alle Neune umgeworfen. «Der Tisch ist so gebaut, dass auch Leute, die nicht mehr so viel Kraft haben, spielen können», sagt Hans Rudolf Dürst. Kraft oder keine, das interessiert nach kurzer Zeit nicht mehr. Die Bewohner des Hauses werden vom Kegelfieber gepackt und können ihre nächste Runde kaum abwarten. Sogar ein Mann, der laut dem Geschäftsführer über 90 Jahre alt und manchmal nicht mehr ansprechbar ist, spielt begeistert mit. Für eine Überraschung sorgt Heidi Schlachter. Sie schafft in der zweiten Runde ein «Babeli», haut also alle Neune um. Die Bewohner jubeln, die Reaktion der Dame im roten Pullover: «Das gibt's doch nicht.» (djb)

Aktuelle Nachrichten