Alter Werkhof harrt des Abbruchs

Kommende Woche wird mit dem Abbruch des alten Werkhofes Waldau in der Lachen begonnen. Die Holzbaracken weichen der neuen Fernwärmezentrale. Integriert werden ein Salzlager und ein Einstellraum.

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Vorbote: Der Baggergreifer der Abbruchfirma ist schon sur place. (Bild: Daniel Wirth)

Vorbote: Der Baggergreifer der Abbruchfirma ist schon sur place. (Bild: Daniel Wirth)

Das Bauprogramm der St. Galler Stadtwerke (SGSW) ist sportlich: Bereits Ende dieses Jahres sollen die neue Fernwärmezentrale in Betrieb genommen und rund 200 neue Abnehmer ans Netz angeschlossen werden. Baukosten: Rund zehn Million Franken. Die Baracken des ehemaligen Werkhofes Waldau werden aller Voraussicht nach nächste Woche abgerissen, wie Ueli Trümpi, Bereichsleiter Wärme bei den SGSW, gestern auf Anfrage sagte.

Salzlager und Einstellraum

Die Grösse der geplanten Fernwärmezentrale ist stattlich: 49 Meter lang, 19 Meter breit und 12 Meter hoch. Laut Trümpi besteht das Gebäude nicht nur aus der eigentlichen Fernwärmezentrale, sondern auch aus einem Salzlager des Strassenkreisinspektorats und einem Einstellraum für den Quartierverein Lachen, der einen solchen auch im alten Werkhof schon hatte. Bei Quartierfesten können die WC-Anlagen der Fernwärmezentrale öffentlich zugänglich gemacht werden.

Platz zum Spielen

Laut Trümpi hat es rund um das Gebäude aber nach wie vor Platz, der von den Quartierbewohnern genutzt werden kann; um die Fernwärmezentrale wird kein Hag aufgestellt. Auch der Übergang des Areals ins Waldaupärkli soll so gestaltet werden, dass die Quartierbewohner profitieren. (dwi)

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