Alte Garderoben werden ersetzt

GOLDACH. Neue Garderoben sind beim Sportplatz Dammweg in Goldach geplant. Sie werden 700 000 Franken kosten. Der Fussballclub wird sich daran beteiligen.

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Die Garderoben beim Sportplatz Dammweg sollen ersetzt werden. (Bild: pd)

Die Garderoben beim Sportplatz Dammweg sollen ersetzt werden. (Bild: pd)

Die heutigen Garderoben beim Sportplatz Dammweg sind in die Jahre gekommen. Und jene im Restaurant Schäfli wird es bald nicht mehr geben. Denn das «Schäfli» muss der geplanten Zentrumsüberbauung weichen. Ein neues Garderobegebäude soll nun am Dammweg entstehen. Der Gemeinderat wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Bürgerversammlung vom 18. März 2013 den dafür notwendigen Kredit unterbreiten. Die Kosten des Gebäudes belaufen sich auf ungefähr 700 000 Franken. In einer Mitteilung schreibt der Gemeinderat: «Der Fussballclub wird sich daran beteiligen.»

«Ein schlichter Neubau»

Für den Trainings- und Spielbetrieb sei der Sportplatz Dammweg für den Fussballclub noch immer unverzichtbar, schreibt der Gemeinderat weiter und weist auf den bevorstehenden Abbruch des «Schäfli» hin. Für jene Garderoben müsse Ersatz geschaffen werden.

Die Projektierungsarbeiten, die der Gemeinderat zusammen mit der spirig architektur & bauökologie ag, Goldach, angegangen ist, zeigen nun, dass ein Garderobenbau mit vernünftigen Kosten möglich sei, teilt der Gemeinderat weiter mit. Er habe sich für eine Konstruktion in Holzbauweise entschieden. Ein schlichter Neubau direkt beim Sportplatz Dammweg ermögliche es überdies, die bestehenden, unschönen Baracken zu entfernen. Das neue Gebäude wird zwei Spielergarderoben mit Duschen, eine Garderobe für die Schiedsrichter, einen kleinen Kiosk, eine öffentliche Toilettenanlage sowie die notwendigen Material- und Unterhaltsräume enthalten. Im Juni dieses Jahres hatte Gemeindepräsident Thomas Würth zu diesem Raumprogramm gesagt: «Das ist das absolute Minimum, aber richtig.»

«Vernünftige Kosten»

An den geschätzten Kosten werde sich der Fussballclub mit einem Beitrag in der Höhe von etwa 100 000 Franken beteiligen. Verbleiben also zu Lasten der Gemeinde Restkosten von 600 000 Franken.

Eine Investition in dieser Grössenordnung liegt in der Kompetenz der Bürgerversammlung. Der Gemeinderat nimmt den Kredit in den Voranschlag 2013 der Investitionsrechnung auf.

Der Gemeinderat hat für die weiteren Vorbereitungsarbeiten, inklusive der Arbeitsausschreibungen, bereits grünes Licht gegeben. Er begründet: «Damit lassen sich die Kosten noch genauer eruieren.» Selbstverständlich bleibe die Krediterteilung durch die Bürgerversammlung auf jeden Fall vorbehalten. (Gk./mb.)

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