Als Nobelrestaurant gepriesen

Das Restaurant Maximilian am Raiffeisenplatz wurde im November 2004 eröffnet, in einem der neuen Häuser, die von der Bank gebaut wurden. Als Pächter wirtete der Gastronom Mario Tomasini, die Innenausstattung wurde vom Kunstschaffenden Marcus Gossolt gestaltet.

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Das Restaurant Maximilian am Raiffeisenplatz wurde im November 2004 eröffnet, in einem der neuen Häuser, die von der Bank gebaut wurden. Als Pächter wirtete der Gastronom Mario Tomasini, die Innenausstattung wurde vom Kunstschaffenden Marcus Gossolt gestaltet. Markenzeichen des Restaurants war eine Bar, die durch den Raum führte, laut Eigenwerbung «der längste Bartresen der Stadt». Von «weltstädtischer Grandezza» war damals die Rede und von einem «Auftakt einer ganz neuen Stadtentwicklung».

Die Küche verbinde Regionalität mit urbanem Flair. Produkte aus der Region standen im Vordergrund.

Im vergangenen April kam dann das Aus für das Nobelrestaurant. Mario Tomasini kündigte den Mietvertrag mit der Raiffeisen Schweiz. Der Grund dafür sei eine Neuausrichtung von Tomasinis Unternehmen gewesen, hiess es. Die Firma entwickle sich weg von der «gehobenen Gourmetküche», hin zu «Nightlife-Gastronomie». Beispiel dafür ist das neueröffnete «Trischli». (km)