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Als Gossau noch nicht ganz Stadt war

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Für viele ist Gossau ja heute noch ein Dorf. Objektiv und offiziell stimmt das aber schon lange nicht mehr. Um das Dorf Gossau anzutreffen, muss man weit in die Vergangenheit reisen. Die Luftaufnahme im oberen Bild, die den Ort mit Blick Richtung Südwesten zeigt, reicht dafür aus; sie stammt aus dem Jahr 1957.

Gossau war damals im Begriff, rasch zu wachsen. Die 10000-Einwohner-Grenze, die in der Schweiz als Voraussetzung für eine Stadt gilt, wurde 1957 noch nicht ganz erreicht. Die Marke wurde 1961 erstmals überschritten.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Jahre der Krise, setzte ab 1945 eine rege Bautätigkeit in Gossau ein. Auch aus politischem Willen: Die Bürgerversammlung bewilligte in den Jahren 1944, 1945 und 1946 mehrere Baukredite, wie dem Buch «Gossau im 20. Jahrhundert» von Karl Eschenmoser, Wolfgang Göldi und Karl Schmuki zu entnehmen ist. In den 1950er-Jahren ist die Zahl der Wohnungen schneller gewachsen als jene der Einwohner. Arbeitgeber beklagten einen Fachkräftemangel, Arbeitslosigkeit hat es witterungsabhängig höchstens in der Baubranche gegeben.

Eindrücklich ist der Vergleich der Postkarte mit dem Bild, dass dieser Tage mit der Drohne erstellt wurde. Aus der Luft lässt sich feststellen: Die innere Verdichtung findet in Gossau schon lange statt. (ses)

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