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Alles mit dem Handy steuern

Im Säntispark können Besucher derzeit Geräte testen, die das Wohnzimmer vernetzen. Diese sind praktisch, machen aber auch nachdenklich.
Tim Wirth
Das voll vernetzte Wohnzimmer im Säntispark ist bis 9. April offen. (Bild: Tim Wirth)

Das voll vernetzte Wohnzimmer im Säntispark ist bis 9. April offen. (Bild: Tim Wirth)

ABTWIL. Im Erdgeschoss des Säntisparks steht ein blaues Sofa. Durch Wandschrank-Tapeten und eine Pflanze entsteht ein stilisiertes Wohnzimmer. Und das mitten im Einkaufszentrum. Die elektronische Ausstattung hat es in sich. Über ein Tablet können Licht und Musik in verschiedenen Ecken eingestellt werden. Eine Überwachungskamera filmt das Wohnzimmer. Die Bilder der Kamera werden kabellos auf das Handy übertragen. Noch bis Samstag, 9. April zeigt M-Electronics Geräte zum vernetzten Wohnen in einer Ausstellung. Die Besucher können das Wohnzimmer testen. «Wir wollen präsentieren, wie Wohnungen in Zukunft eingerichtet sein können», sagt Daniele Di Felice, Mitarbeiter Marktbearbeitung und Projekte.

Kamera filmt daheim in Echtzeit

In der heutigen Gesellschaft ist die Vernetzung der Menschen wichtig. Und es scheint, dass auch Geräte zunehmend miteinander kommunizieren sollen. Wer vergessen hat, das Bügeleisen auszuschalten, kann dies mit einer speziellen Steckdose via Handy machen. Die Ferien sind eine ruhige Angelegenheit. Wird eingebrochen, senden Bewegungssensoren ein Signal. Eine Kamera filmt das Wohnzimmer in Echtzeit. Die Alarmanlage schaltet sich ein. Die Aufnahmen kann man auf dem Handy auch im Ausland anschauen.

Eine App für die Kaffeemaschine

«Alles wird mobiler», sagt Daniele Di Felice. Die neuen Produkte machten das Leben bequemer. «Aber viele Leute haben Angst vor der komplizierten Technik», sagt er. «Wir wollen ihnen zeigen, was möglich ist.» Der Flyer, welcher die Ausstellung bewirbt, zeigt ein Retro-Wohnzimmer. Alles ist mit schwarzen Kabeln verbunden. Kann Vernetzung auch zu weit gehen? Will man in den Ferien die Bilder seines Wohnzimmers sehen und über das Handy noch schnell das Licht dimmen? «Jeder soll selber entscheiden, wie weit er gehen will», sagt Di Felice.

Es gebe auch eine Kaffeemaschine, die sich per App steuern lässt. Ob der Kaffee besser ist, als von einer herkömmlichen Maschine, muss jeder selbst wissen.

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