Alle synchron im ganzen Kanton

Jeden einzelnen Quadratmeter im Kanton mit Musik abdecken – und das vier Minuten lang. Das wäre das Ziel des Projektes «St. Gallen tönt». So wollen am Samstag nicht nur Profis, sondern auch Laien Zuhörer mit dem Werk «St. Gallen klingt» begeistern.

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Punkt 11 Uhr soll am Samstag das Musikwerk «St. Gallen klingt» im ganzen Kanton ertönen. Die Musikkommission des Verbands St. Galler Volksschulträger will mit der Aktion «St. Gallen tönt» ein Zeichen des gemeinsamen Interesses an der Musik setzen. Ziel ist es, dass möglichst viele unterschiedliche Musikgruppen mitspielen. Im Idealfall gibt es während rund vier Minuten keine Gemeinde im Kanton, wo nicht Musik zu hören ist.

Hymne an die Heimat

Die kantonsweite Idee begann mit einem Kompositionswettbewerb, den die St. Galler Komponistin Natalija Marchenkova Frei gewonnen hat. Ihr Stück «St. Gallen klingt» ist eine Art Hymne an die Heimat. Spielen können das Werk Profis wie auch Laien. Denn es wurde so konzipiert, dass vom kleinen Ensemble mit fünf Instrumenten bis hin zur grossen Harmoniebesetzung oder im Chor gespielt und gesungen werden kann. Zudem darf jede Musikgruppe oder jeder Musiker selber entscheiden, wo der Auftritt stattfinden soll. Dies kann in der Stadt, auf dem Schulhof oder auch auf einem Wanderweg sein.

Die Musikschule Mörschwil tritt zum Beispiel im evangelischen Kirchgemeindesaal auf, in der Gossauer Markthalle wird die Musikschule Fürstenland zusammen mit der Jugendmusik Gossau und der Jugendband Andwil-Waldkirch spielen und in der Stadt St. Gallen gibt etwa der Pianist Claude Diallo irgendwo auf dem Marktplatz eine Jazz-Fassung des Werks zum Besten.

Auftritte als Video-Clip

Um diesen einmaligen Event zu dokumentieren soll jeder Auftritt auf Video festgehalten werden. Denn die Musikkommission plant im Anschluss mit allem Video-Material einen Clip zusammenzustellen. (pd/lex)

St. Gallen tönt Samstag, Punkt 11.00. Berg SG: Dorfbeiz Dä Seeblick. Gossau: Markthalle. Mörschwil: evangelischer Kirchgemeindesaal. St. Gallen: vor Tonhalle, Festspielbühne Klosterplatz, Marktplatz, Vadian-Denkmal, Stadtpark (hinter Musikschule), Kult-Bau, Olma-Arena.