Alle mit Anschlussausbildung

Die Absolventinnen des Hauswirtschaftsjahrs im Custerhof Rheineck erhielten kürzlich ihr Attest. Alle 18 Mädchen haben eine Anschlussausbildung gefunden.

Larissa Binder
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Erfolgreiche Absolventinnen mit guten Perspektiven. (Bild: Larissa Binder)

Erfolgreiche Absolventinnen mit guten Perspektiven. (Bild: Larissa Binder)

Rheineck. Nach dem musikalischen Auftakt begrüsste Abteilungsleiter Andreas Weh die Anwesenden. Die traditionell volkstümliche Musik sollte eine Verbindung zum Hauswirtschaftsjahr, das früher auch als Bäuerinnenjahr bekannt war, herstellen. «Ihr Lernende seid verschiedene Stimmen mit verschiedenen Tonlagen», erklärte Andreas Weh. «Im vergangenen Jahr gab es sowohl leise Sopranstimmen als auch tiefe Bassstimmen, die den Tarif bekanntgaben. Der Rhythmus aber wurde von den Lehrern angegeben.

Am Schluss aber zeigte sich, dass es am besten klappte, wenn sich alle Stimmen zusammen zu einem Lied sammelten.» Wichtiger aber für die Zukunft sei es, dass sich jede einzelne Stimme bemerkbar mache, sich der Aussenwelt präsentiere und dort wiederum mit den anderen Stimmen zusammenarbeite.

Dank an die Ausbildnerinnen

Lehrerin Margot Halter stellte mit einem kurzen Jahresrückblick die beiden Hauswirtschaftsklassen vor.

Alle waren sich einig, dass dieses einjährige Brückenangebot eine Chance für die weitere berufliche Laufbahn bedeutet. Das Hauswirtschaftsjahr stellt eine Orientierungshilfe für junge Frauen dar, die nach der obligatorischen Schulzeit keine Ausbildungsstelle finden konnten.

Lehrstellen oder Praktika

Denise Flück Hunkeler, Präsidentin der Hauswirtschaft in St.

Gallen und im Fürstentum Liechtenstein, stellte mit Zufriedenheit fest, dass alle 18 jungen Frauen nach den Sommerferien eine Ausbildung beginnen können. Besonders erfreut war sie darüber, dass sich jemand sogar als Fachfrau für Hauswirtschaft ausbilden lassen wird. Die anderen werden vor allem im sozialen Bereich lernen oder ein Praktikum machen.

Dies alles sei nur möglich mit einem guten Durchhaltevermögen und mit konstanter Leistung, was sie beides im vergangenen Jahr bewiesen hätten, meinte Denise Flück Hunkeler. Sie wünschte allen Lernenden viel Glück mit den Herausforderungen im Berufsleben und dankte den Ausbildnerinnen nochmals für ihren Einsatz. Danach erhielten alle Absolventinnen ihr Attest und eine Rose. Drei Schülerinnen wurden mit einem Preis für ihren Betriebsordner ausgezeichnet.