Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

AGGLOMERATIONSPROGRAMM: Bund zahlt 180 Millionen an den Kanton St.Gallen

Der Bund will 180 Millionen Franken für die Agglomerationsprogramme im Kanton St.Gallen freigeben. Der Kanton begrüsst in einer Reaktion die positive Bewertung der vier Programme St.Gallen-Bodensee, Wil, Werdenberg-Fürstentum Liechtenstein und Obersee.
Von den 180 Millionen Franken des Bundes sind 83 Millionen für den Fuss- und Veloverkehr im Kanton St.Gallen reserviert. (Bild: Ralph Ribi (Symbolbild))

Von den 180 Millionen Franken des Bundes sind 83 Millionen für den Fuss- und Veloverkehr im Kanton St.Gallen reserviert. (Bild: Ralph Ribi (Symbolbild))

Der Bundesrat schickte die Vorlage am Mittwoch in die Vernehmlassung. Das Programm St.Gallen-Bodensee kann in den Jahren 2019 bis 2022 mit 108 Millionen Franken des Bundes zu rechnen. 37 Millionen sollen in die Agglomeration Wil fliessen, 28 Millionen an den Obersee und sechs Millionen in die Region Werdenberg-Fürstentum Liechtenstein.

Von den insgesamt 180 Millionen Franken sind 83 Millionen für den Fuss- und Veloverkehr reserviert, der Rest soll in Strassenprojekte für den Kapazitätsausbau, ins Verkehrsmanagement und in die Aufwertung des Strassenraums fliessen, wie es in der Stellungnahme des Kantons St.Gallen heisst.

Grösste Einzelprojekte sind die Verkehrserschliessung Wil-West und die flankierenden Massnahmen in der Stadt Wil, ein Autobahnzubringer in Rorschach und die Aufwertung des Bahnhofs Flawil. Einen Schwerpunkt bilden auch Investitionen, um Lücken im Velowegnetz zu schliessen und die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Bund zahlt 35 Prozent

Der Bund will sich mit je 35 Prozent an den Kosten der vier St.Galler Agglomerationsprogramme beteiligen. Nicht in diesem Programm enthalten sind Bahninfrastruktur-Projekte, die der Bund über einen separaten Fonds mitfinanziert.

Die Programme seien ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes und der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz, schreibt der Kanton. Damit werde eine koordinierte Planung von Verkehr, Siedlung und Landschaft im urbanen Raum angestrebt.

Die Agglomerationsprogramme werden in enger Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten, Gemeinden und Regionen sowie angrenzenden Ländern erarbeitet und alle vier Jahre angepasst. Die vier St.Galler Trägerschaften hatten ihre Programm der dritten Generation Ende 2016 dem Bund zur Prüfung eingereicht. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.