Ärgerliche Niederlage für die Bishops

RUGBY. Die Bishops haben erstmals überhaupt gegen Schaffhausen verloren. 14:16 lautet das Verdikt im Auswärtsspiel gegen den direkten Konkurrenten in der NLC. Dank der knappen Punktedifferenz errangen die Bishops immerhin einen defensiven Bonuspunkt.

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RUGBY. Die Bishops haben erstmals überhaupt gegen Schaffhausen verloren. 14:16 lautet das Verdikt im Auswärtsspiel gegen den direkten Konkurrenten in der NLC. Dank der knappen Punktedifferenz errangen die Bishops immerhin einen defensiven Bonuspunkt. Trotzdem rückt das Mittelfeld in immer weitere Ferne. Das Heimspiel vom nächsten Sonntag um 14 Uhr gegen Ticino ist für die Bishops die letzte Chance auf den zweiten Sieg in der Hinrunde.

Überzeugender Start

Nur gerade eines von sechs Spielen entschieden die Bishops in der bisherigen Hinrunde für sich. Gegen Schaffhausen sollte der zweite Erfolg realisiert werden, das machte St. Gallen schon in der ersten Viertelstunde deutlich. Die Bishops setzen sich in der gegnerischen Hälfte fest und hatten mehr Ballbesitz. In der elften Minute düpierte Verbinder Thomas Wright mehrere Gegenspieler und legte den ersten Versuch der Partie. Andreas Kern verwertete den Erhöhungskick zum 7:0. Kurz darauf scheiterten Gianluca Alker und nochmals Wright knapp vor dem Schaffhauser Malfeld. Es hätte mindestens 14:0 stehen müssen, aber oft fehlte den Bishops der entscheidende letzte Pass oder das nötige Glück. Schaffhausen hingegen nutzte seine Chancen konsequenter und verwandelte zwei Penalty-Kicks. So führten die Gäste zur Pause 7:6.

Schlussoffensive ohne Erfolg

Schaffhausen spürte die steigende Unsicherheit der Bishops und erhöhte den Druck in der zweiten Halbzeit. Schon in der 45. Minute setzten sich die wuchtigen Stürmer gegen die St. Galler Defensive durch und legten einen Versuch. Dank der gelungenen Erhöhung führten die «Golden Balls» plötzlich mit 13:7. Die Antwort der Bishops liess nicht lange auf sich warten. In der 55. Minute konnte sich Dominik Chiavi über die Linie strecken und den Ball ein weiteres Mal ablegen. Kern erhöhte erneut zur zurückgewonnenen Führung von 14:13. Der St. Galler Stürmer Linus Hofmann realisierte sogar einen weiteren Try, den der Schiedsrichter allerdings nicht anerkannte. Ein spürbarer Dämpfer für die Bishops, die danach viele Fehler machten und einen weiteren Schaffhauser Penalty-Kick provozierten. Trotz einer furiosen Schlussoffensive blieb es beim 16:14 für Schaffhausen. (dch)