ADVENT: Eine Krippe erwacht zum Leben

Die Krippe der Pfarrei Heiligkreuz an der Heimatstrasse 13 lebt von ihren bewegten Figuren. Sie zeigen das alltägliche Leben zur Zeit Christi.

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Die 30 Quadratmeter grosse Weihnachtskrippe. (Bild: Lilian Wehrle)

Die 30 Quadratmeter grosse Weihnachtskrippe. (Bild: Lilian Wehrle)

Ein Holzfäller schlägt mit seinem Beil in den Baumstamm, das Wasser, an dem die Schafe trinken, plätschert vor sich hin. Nebenan wäscht eine Frau ihre Kleidung, und in der Ferne hört man die Windmühle klappern. Die Figuren in der Krippe der Pfarrei Heiligkreuz sind lebendig, bis es dunkel wird, die Hirtenfeuer anfangen zu brennen und das Jesuskind zu schreien ­beginnt. Wer vor dieser Krippe steht, hört, sieht und spürt das Leben zur Zeit Jesu.

Zurück zum körperlichen Schaffen

Vor 30 Jahren haben italienische Immigranten die Krippe an der Heimatstrasse 13 zu gestalten ­begonnen. Mittlerweile ist die Krippe auf 30 Quadratmeter angewachsen und besteht aus 100 Figuren, wovon sich 20 bewegen. Für Pfarreileiter Peter Oberholzer soll die Krippe den Besuchern nicht nur Freude bereiten, sondern auch eine Botschaft mitgeben. «Die Krippenfiguren erledigen gegenständliche Arbeiten, bei denen sie noch mit ihren Händen hingebungsvoll etwas schaffen», sagt Oberholzer. Im Gegensatz zur heutigen Zeit, in der viele nur noch vor dem Computer sässen und die körperliche Bewegung suchen müssten.

Die Idee scheint anzuziehen. «Wir erwarten dieses Jahr gegen 3000 Besucher», sagt Oberholzer. Es hätten sich bereits viele Schulklassen angemeldet. (wel)

Öffnungszeiten: ab morgen Samstag täglich bis 6. Januar, 15.00–18.00 (24. Dezember geschlossen)