Adrian Willi ist neuer Provinzial

Die Gossauer Pallottiner haben eine neue Provinzleitung: Pater Adrian Willi wurde zum Provinzial, Pater Frederick Bigler zum Vizeprovinzial gewählt.

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Die Neuen: Frederick Bigler (Vizeprovinzial), Pater Adrian Willi (Provinzial) und Pater Andy Givel (Ratsmitglied). (Bild: pd)

Die Neuen: Frederick Bigler (Vizeprovinzial), Pater Adrian Willi (Provinzial) und Pater Andy Givel (Ratsmitglied). (Bild: pd)

Gossau. Kürzlich tagte der Provinzrat der Pallottinergemeinschaft in neuer Zusammensetzung. Nebst Pater Adrian Willi als neuer Provinzial und Pater Frederick Bigler als neuer Vizeprovinzial wurde für die Amtsdauer 2011/2014 Pater Andy Givel als Ratsmitglied in die Ordensleitung gewählt. Gemäss der Mitteilung der Pallottiner sind alle drei «Spätberufene», das heisst, sie haben zuerst einen Beruf erlernt und sich erst später für die Theologie und für den Priesterberuf in der Pallottinergemeinschaft entschieden. Mit einem feierlichen Abendgottesdienst begann die dreijährige Amtszeit.

An die Zukunft glauben

Wie die Gossauer Pallottiner weiter schreiben, werde die neue Provinzleitung verschiedene Ideen entwickeln, wie trotz Personalmangel die apostolischen und pastoralen Werke lebendiger gestaltet werden könnten. Dabei würden sie die Zusammenarbeit mit grösseren Einheiten in Deutschland, Polen oder Indien anstreben. Aber ebenso suchten sie nach neuen Wegen der Zusammenarbeit mit Laienkräften, die mit ihrer Professionalität genauso gut, wenn nicht besser das Leben der Kirche mitgestalten können.

Einen Beitrag zur theologischen Weiterbildung gestalten die Gossauer Pallottiner mit der «Tagung am Friedberg», die aktuelle gesellschaftliche Fragen auf dem Hintergrund der Theologie behandelt.

Engagement in Drittweltländern

In der Pallottinergemeinschaft Schweiz leben heute noch 17 Brüder und Priester. Weltweit zählt die Gemeinschaft etwa 2500 Mitglieder. Mit diesen steht das Missionssekretariat mit Sitz in Gossau in Verbindung. «Aktion Ziege» oder «Gib mir eine Chance» sind nur zwei der bekannten Hilfsaktionen. Obwohl die Gemeinschaft in der Schweiz klein ist, kann sie gemäss Mitteilung die arme Bevölkerung in Drittweltländern jährlich mit bis zu einer halben Million Franken unterstützen. (pd)

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