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ABTWIL: Die «Wundertüte» überzeugte

Der Turnverein hat vergangenes Wochenende die Unterhaltung «Wundertüte» gezeigt. Diese findet alle zwei Jahre statt. Die Organisation ist nicht einfach.
Manuela Bruhin
Auch im Nebel geben die kleinen Turner alles, um die Zuschauer im OZ Mühlizelg zu begeistern. (Bild: Manuela Bruhin)

Auch im Nebel geben die kleinen Turner alles, um die Zuschauer im OZ Mühlizelg zu begeistern. (Bild: Manuela Bruhin)

Waghalsige Trampolinsprünge, Saltos aus dem Stand oder kühne Aerobic-Figuren – die Unterhaltung des Turnvereins Abtwil-St. Josefen vom vergangenen Wochenende überzeugte. Schon die Jüngsten, die dreijährigen Muki-Turner, gaben auf der Bühne ihr Bestes, und auch die älteren Teilnehmer standen den Kleinen in nichts nach. Ganz nach dem Motto «Wundertüte» zeigte jede Riege ihre Eigenheit und damit etwas Spezielles. Die rund 1200 Besucher kamen in den Genuss einer kurzweiligen und gelungenen Turnerunterhaltung. «Am Ende der Veranstaltung sind wir glücklich, alles gestemmt zu ­haben», sagt OK-Präsident Beat Helfenberger.

100 Kinder wirkten an der Unterhaltung mit

Rund 200 Mitwirkende turnten an den drei Abenden mit, davon etwa 100 Kinder. Die Proben für die Aufführungen begannen nach den Sommerferien. Dass der Saal des Oberstufenzentrums Mühlizelg jeweils bis auf die letzten Plätze belegt ist, zeigt laut Helfenberger die grosse Beliebtheit der Veranstaltung. «Wir wollen den Familien und Angehörigen damit etwas zurückgeben.» Die Eltern könnten so den Nachwuchs live erleben und sehen, was die Kleinen in den unzähligen Trainingsstunden erlernten. «Dadurch nehmen die Eltern auch aktiv am Vereinsleben teil.» Aber auch Freunde und Bekannte sowie Dorfeinwohner sind laut Helfenberger unter den Besuchern. «Der soziale Aspekt ist bei der Turnerunterhaltung gross.»

Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt. Im vergangenen Frühjahr wurde Manuel Mock zum neuen Präsidenten des Turnvereins Abtwil-St. Josefen gewählt. Das Organisationskomitee für die Turnerunterhaltung besteht aus zehn Mitgliedern. Sie sorgen dafür, dass am Schluss alle Fäden zusammenlaufen. Das sei keine einfache Sache, sagt Helfenberger. Denn die OK-Mitglieder hätten seltener Zeit als früher. «Die Leute sind immer mehr eingespannt, der Aufwand für eine solche Veranstaltung wird ­jedoch nicht weniger», sagt Helfenberger. Deshalb versuche man, die OK-Mitglieder regelmässig zu ersetzen. Auch für Helfenberger selbst war es die letzte Turnerunterhaltung. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen.

Sind alle Aufführungen geglückt, verblassen all diese Mühen jedoch, beinahe jedenfalls. So auch in diesem Jahr – spätestens dann, wenn der Schlussapplaus ertönt und das Licht im Saal angeht.

Manuela Bruhin

redaktiongo@tagblatt.ch

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