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ABSTIMMUNGEN: Stadt St.Gallen stimmt über den Ausbau der Fernwärme ab

In der Stadt St.Gallen wird am 26. November über die zweite Ausbauphase des städtischen Fernwärmenetzes abgestimmt. Der dafür vorgesehene Rahmenkredit beläuft sich auf 65,5 Mio. Franken. Die Mehrheit des Stadtparlaments hat dem Vorhaben zugestimmt.
Auch die Siedlungsgebiete im Osten von St.Gallen sollen neu mit Fernwärme versorgt werden. Voraussetzung dafür ist eine zusätzliche Fernwärmezentrale. (Bild: Ralph Ribi/Archiv)

Auch die Siedlungsgebiete im Osten von St.Gallen sollen neu mit Fernwärme versorgt werden. Voraussetzung dafür ist eine zusätzliche Fernwärmezentrale. (Bild: Ralph Ribi/Archiv)

Mit der geplanten zweiten Ausbauphase des Fernwärmenetzes könne künftig ein deutlich grösserer Teil der vorhandenen Abwärme aus der Kehrichtverbrennung genutzt werden, heisst es in der Mitteilung der Stadt St.Gallen vom Donnerstag.

Auch die Siedlungsgebiete im Osten der Stadt wolle man mit Fernwärme versorgen. Voraussetzung dafür ist, dass eine zusätzliche Fernwärmezentrale erstellt wird. Die Baubewilligung dafür liegt bereits vor.

Im November 2010 hatten die Stimmberechtigten die ersten Ausbauphase mit über 80 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Damals gehörte noch der Betrieb eines Geothermie-Heizkraftwerks zur Vorlage.

Nach dem Scheitern der Geothermie-Pläne wurden alternative Wärmequellen erschlossen. Unter anderem konnte das Kehrichtheizkraftwerk technisch so angepasst werden, dass erheblich mehr Dampf für die Wärmenutzung genutzt werden kann. Heute sind knapp 12'000 Wohnungen und Betriebe an die Fernwärmeversorgung angeschlossen. (sda)

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