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ABSCHLUSSKONZERT: «Egal was kommt, es wird gut»

Eine Woche proben, dann der grosse Auftritt vor heimischem Publikum: Goldacher Musikschülerinnen und -schüler krönten das diesjährige Musiklager mit einem gelungenen Konzert.
Ramona Riedener
Ob mit Harfe oder Schwyzerörgeli - musizieren macht Spass: Das bewiesen die Goldacher Musikschülerinnen und -schüler an ihrem Abschlusskonzert des 35. Musiklagers Goldach. (Bild: Ramona Riedener)

Ob mit Harfe oder Schwyzerörgeli - musizieren macht Spass: Das bewiesen die Goldacher Musikschülerinnen und -schüler an ihrem Abschlusskonzert des 35. Musiklagers Goldach. (Bild: Ramona Riedener)

Ramona Riedener

redaktionot@tagblatt.ch

Trotz Facebook und WhatsApp, Musizieren macht auch heutigen Kindern und Jugendlichen Spass. Das bewiesen die 39 Musikschülerinnen und Musikschüler am Freitagabend in der Aula in Goldach. Nach einer intensiven Probewoche zeigten sie am Abschlusskonzert mit viel Spielfreude und Begeisterung, was sie gelernt haben.

35 Jahre sind es her, seit Musikschulleiter Guido und Denise Schwalt das herbstliche Musiklager im schuleigenen Ferienhaus Gonda in Ladir das erste Mal durchführten. Das Lager hat nach wie vor nichts von seiner Attraktivität eingebüsst. Das musikalische Leitertrio Guido Schwalt, Dominik Müller und Philomena Müller vermochte auch dieses Jahr die Jugendlichen zu begeistern mit einem attraktiven Repertoire, bestehend aus modernen Hits, Evergreens aus der Popszene sowie irischer und Schweizer Volksmusik.

Herausforderungen für die Musikschüler

«Egal was kommt, es wird gut, sowieso» lautete das Motto des Lagers und auch des Abschlusskonzertes. Mit dem gleichnamigen Song von Mark Forster eröffneten das Orchester und das Gesangstrio das Konzertprogramm. Gesang war denn eine der speziellen Herausforderungen für die Schülerinnen und Schüler, die ihr musikalisches Schwergewicht vor allem auf Instrumente legen. Die Sängerinnen und Sänger wurden denn auch am zweiten Lagertag in einer Castingshow, während der Guido Schwalt als Dieter Bohlen fungierte, ausgewählt. Dass die Jugendlichen durchaus Talent und Mut haben, bewiesen sie in verschiedenen Gesangsvorträgen. Und dem Motto entsprechend, wurde denn auch alles gut am Konzertabend.

Leckerbissen aus der Volksmusik

Die Schweizer Volksmusik stirbt nicht aus. Dies beweisen die drei jungen Musikanten Adrian Granwehr, Armin Stadelmann und Joa Probst mit ihren Schwyzerörgeli. Mit ihren schlanken Fingern tanzen sie virtuos auf den Klaviaturen der traditionellen Schweizer Musikinstrumente. Echte Stobete- Stimmung kam auf bei ihrem Solostück «Uf em Stoos ob Schwyz». Originell ihre zweite Einlage, die «Fläschepost», komponiert von Ruedi Wachter. Hier entpuppten sich unter den geschickten Händen des Solisten die Schnapsflaschen zu einem harmonisch klingenden Musikinstrument.

Der 14-jährige Armin Stadelmann spielt seit drei Jahren Schwyzerörgeli und war das erste Mal im Musiklager. «Es hat mir sehr gut gefallen im Lager. Vor allem das Zusammenspiel mit den anderen Registern. Aber auch die Freizeitaktivitäten. Dass wir viel proben mussten, war klar. Es war ja ein Musiklager. Aber irgendwann tat uns dann schon der Hintern weh vom langen Sitzen auf den harten Holzkisten.» Für Abhilfe sorgten weiche Kissen.

Fünf bis sieben Stunden pro Tag proben

Seit sie vier Jahre alt ist, spielt Meret Inderwildi Geige. Ihre damals fünfjährige Freundin hat sie auf den Geschmack gebracht. «Anfangs hat es ganz schön gequietscht», verrät die inzwischen Zwölfjährige. Auch sie war das erste Mal im Musiklager. «Wir haben täglich fünf bis sieben Stunden geübt. Morgens meist Registerproben und am Nachmittag Gesamtproben. Es hat mir mega gut gefallen. Schön war auch der Schlussabend im Lager.» Dass sie trotz intensiver und sorgfältiger Probearbeit nervös war vor dem Konzert, war ihr nicht anzumerken. Ihr Auftritt, wie auch der ihrer Musikkolleginnen und Musikkollegen, wirkte vom ersten Takt an überzeugend.

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