Abschied nach neun Jahren

Nach dem Rücktritt von Alexa Sutter hat die Frauengemeinschaft Waldkirch neu ein Co-Präsidium. Dieses teilen sich Alexandra Engeler und Monica Lenz.

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Alexa Sutter übergab das Präsidium an Alexandra Engeler und Monica Lenz (von links). (Bild: Martin Brunner)

Alexa Sutter übergab das Präsidium an Alexandra Engeler und Monica Lenz (von links). (Bild: Martin Brunner)

WALDKIRCH. Einen herzlichen und fröhlichen Abschied bescherten die Vorstandsfrauen der Frauengemeinschaft Waldkirch ihrer abtretenden Präsidentin Alexa Sutter. In witziger Lied- und Versform erzählten sie von viel Arbeit während der neun Jahre, aber auch von gemütlichen Stunden und Freundschaft. Sie lobten Alexa Sutter für ihr Engagement, ihre Leistungen und ihre guten Ideen. Mit ihrer direkten Art habe sie viel bewegt.

Grösster Verein

Alexa Sutter freute sich nicht nur über die überraschende Art des Abschieds. Sie schaute auch auf eine bereichernde Zeit zurück. «Ich konnte in Waldkirch Kontakte knüpfen und Frauen jeden Alters kennenlernen, die ich sonst nicht getroffen hätte», sagte sie. «Das hat mir Freude gemacht und mein Leben bereichert.» Sie hob zudem die Zusammenarbeit im Vorstand hervor. In ihre Zeit fiel auch die Namensänderung von Frauen- und Müttergemeinschaft zu Frauengemeinschaft Waldkirch. Und: «Wir sind der grösste Verein in Waldkirch, der aus dem Dorfleben nicht wegzudenken ist.»

Neue Mitglieder suchen

Alexa Sutter übergibt an ihre Nachfolgerinnen einen Verein, der an der Hauptversammlung gleich um 17 Frauen angewachsen ist, und nun 320 Mitglieder zählt. Trotzdem wollen Alexandra Engeler und Monica Lenz versuchen, noch mehr Mitglieder zu finden und vor allem junge Frauen für eine Mitgliedschaft zu motivieren. Ein Co-Präsidium haben die beiden gewählt, weil sie dadurch die Aufgaben ideal aufteilen könnten. «Ich arbeite gerne im Hintergrund», sagte Alexandra Engeler. «Deshalb kümmere ich mich um die Administration.» «Mir liegen die Auftritte vor vielen Leuten», erklärte Monica Lenz. «Also werde ich zum Beispiel in Zukunft die Hauptversammlung leiten.» Neu in den Vorstand gewählt wurde Yvonne Steingruber.

Winterhilfe unterstützen

Finanziell zumindest müssen sich die Co-Präsidentinnen keine Sorgen machen. Claudia Studerus präsentierte in der Rechnung 2013 zwar einen Verlust von über 1600 Franken. Trotzdem bleibt die Kasse gut gefüllt. Zudem fliesst der Erlös aus der Hauptversammlung-Tombola, 2013 waren es 2400 Franken, an die Winterhilfe. Es kommt Waldkircher Familien zugute. (mab)

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