Abfall- und Parkplatz-Not

Positives Feedback: Deshalb denkt das OK an eine erneute Durchführung des Mittelaltermarktes.

Maya Seiler
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Das OK unter Katharina Linsi (Mitte, mit Kette) hat eine durchwegs positive Bilanz gezogen und blickt optimistisch in die Zukunft.

Das OK unter Katharina Linsi (Mitte, mit Kette) hat eine durchwegs positive Bilanz gezogen und blickt optimistisch in die Zukunft.

RHEINECK. An der Schlusssitzung liess das OK mit Präsidentin Katharina Linsi den dritten Mittelaltermarkt Revue passieren. Die Bilanz war sehr positiv; finanziell blieb man im grünen Bereich, womit die Reserven aufgestockt werden konnten. Die Beträge von Sponsoren und Privatpersonen trugen zum guten Ergebnis bei. Dagegen stiess das Crowdfunding-Projekt einer lokalen Bank auf kleines Interesse – Mittelalter und moderne Finanzierungsmethoden passen offenbar nicht zusammen. Besucher und Händler zeigten sich von der Stimmung im Städtli begeistert. Erfreulich auch, dass die zur Sicherheit eingesetzte Securitas keine nennenswerten Einsätze hatte. Trotz viel Erfahrung aus den früheren Mittelaltermärkten reichten die aufgestellten Abfallkübel fast nicht aus, obwohl ein ganzes Team besorgt war, diese regelmässig zu leeren. Prekär war die Parkplatz-Situation. Weiter weg gelegene Parkier-Möglichkeiten und der Einsatz von Shuttle-Bussen müssten erwogen werden. 120 Helfer waren vor und während des Grossanlasses im Einsatz. Zum Dank waren alle Beteiligten Anfang Juni zu einem Helferessen in die Badi eingeladen, wo man bei Speis und Trank mit einer bunten Bildershow einen Rückblick des Mittelalter-Wochenendes erlebte.

Da viele Besucher schon nach dem nächsten Mittelaltermarkt fragen, hat sich das OK an der Bilanzsitzung natürlich auch über eine erneute Durchführung Gedanken gemacht. Ideal wäre ein Drei-Jahres-Turnus. Aber wie OK-Präsidentin und Stadträtin Katharina Linsi erklärte, ist das Jahr 2019 auch ein Fischmeilen-Festjahr. Daher werde man eine Neuauflage wohl eher 2020 erwarten dürfen.