Abenddämmerung beim Hörnlibuck

SEEREGION. Wenn die Sonne unter den Horizont sinkt, wie hier vom Hörnlibuck aus gesehen, bricht nicht gleich die Nacht herein, da durch die Erdatmosphäre das Licht gestreut wird. Mit sinkendem Sonnenstand wird nicht nur kurzwelliges blaues Licht gestreut, sondern auch langwelliges rotes Licht.

Drucken
Teilen
Bild: Andreas Walker

Bild: Andreas Walker

SEEREGION. Wenn die Sonne unter den Horizont sinkt, wie hier vom Hörnlibuck aus gesehen, bricht nicht gleich die Nacht herein, da durch die Erdatmosphäre das Licht gestreut wird. Mit sinkendem Sonnenstand wird nicht nur kurzwelliges blaues Licht gestreut, sondern auch langwelliges rotes Licht. Dies ergibt die typischen Dämmerungsfarben. Während der Dämmerung werden drei Phasen unterschieden. Die bürgerliche Dämmerung beginnt nach Sonnenuntergang und dauert so lange, bis sich die Sonne sechs Grad unter dem Horizont befindet. Dabei ist es so hell, dass man draussen noch lesen kann. Bei der nautischen Dämmerung versinkt die Sonne bis zwölf Grad unter den Horizont. Der Horizont ist noch sichtbar und die ersten hellen Sterne erscheinen am Himmel. Anschliessend erfolgt die astronomische Dämmerung, bis sich die Sonne achtzehn Grad unter dem Horizont befindet. Danach ist die vollständige Nacht hereingebrochen. Im Frühling und Herbst sind die Dämmerungszeiten kürzer als im Sommer und Winter, da die Sonne in einem steileren Winkel auf- und untergeht. (A. W.)

Aktuelle Nachrichten