A1-Anschluss Witen rückt näher

REGION. Erfolg für das Agglomerationsprogramm St. Gallen/Arbon-Rorschach: Mit gut 80 Millionen Franken beteiligt sich der Bund laut Mitteilung der Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee an den geplanten Verkehrsinfrastrukturprojekten im Umfang von rund 200 Millionen Franken.

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REGION. Erfolg für das Agglomerationsprogramm St. Gallen/Arbon-Rorschach: Mit gut 80 Millionen Franken beteiligt sich der Bund laut Mitteilung der Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee an den geplanten Verkehrsinfrastrukturprojekten im Umfang von rund 200 Millionen Franken. Für viele Massnahmen gibt der Bund die Mitfinanzierung ab 2015 frei, Freigaben wie der Autobahnanschluss Witen in Rorschach folgen ab 2019.

«Meilenstein erreicht»

Dieser weist den schweizweit zweithöchsten Nutzen aller Strassenprojekte auf. Der Bund hat zwar jetzt seine Zustimmung zum neuen Anschlussbauwerk in Aussicht gestellt. Die finanziellen Mittel sollen aber erst mit der nächsten Finanzperiode, ab 2019, freigegeben werden. Thomas Würth, Goldachs Gemeindepräsident und Vertreter der Seeregion im politischen Lenkungsausschuss des Agglomerationsprogramms, ist überzeugt: «Das Projekt hat einen sehr wichtigen Meilenstein erreicht. Die Realisierung des A1-Anschlusses Witen ist in greifbare Nähe gerückt.»

Rolf Geiger, Geschäftsleiter der Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee, ergänzt: «Nach der positiven Einschätzung aus Bern ist nun die Akzeptanz in der Seeregion der Prüfstein für die Realisierung des Projekts. Gelingt es uns, die Reihen zu schliessen, können wir im Rahmen des Agglomerationsprogramms der dritten Generation die Mitfinanzierung dieses wichtigen Projekts durch den Bund ins Trockene bringen.» (pd)

• OSTSCHWEIZ 31

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