91 000 Franken für acht Projekte im Ausland

Die Stadt St. Gallen unterstützt acht Nothilfe- und Entwicklungsprojekte mit insgesamt 91 000 Franken, wie sie mitteilte.

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Die Stadt St. Gallen unterstützt acht Nothilfe- und Entwicklungsprojekte mit insgesamt 91 000 Franken, wie sie mitteilte.

Der grösste Beitrag, 16 000 Franken, geht an die Caritas Schweiz zugunsten syrischer Flüchtlinge. Diese hätten allesamt mit den Folgen des Krieges wie Tod, Vertreibung und Krankheit fertig zu werden und müssten in Lagern um das Überleben kämpfen, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Caritas leiste mit gespendeten Geldern seit Beginn des Konflikts in Syrien dort Überlebens- und Nothilfe. Von der Caritas nach Syrien gebracht werden laut Communiqué Decken, Hygiene-Sets, Matratzen und Küchenutensilien; verteilt würden zudem Gutscheine zum Erwerb von Nahrungsmitteln. Medizinisches Personal der Caritas betreut notleidende Menschen vor Ort.

15 000 Franken gehen an das Elisabethenwerk, ein Sozialwerk des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes, zugunsten eines Projekts in Uganda. Dort werden Frauen unterstützt in Workshops, in denen ihnen vermittelt wird, wie sie nach einem sexuellen Übergriff zu ihrem Recht kommen. Weiter sollen schwangere jugendliche Frauen die Möglichkeit erhalten, die Grundschule abzuschliessen, wie es im Communiqué der Stadt heisst.

Kürzungen mit Budget 2015

Sechs weitere Projekte im Ausland werden mit je 10 000 Franken unterstützt. Die total 91 000 Franken, die Hilfswerken zugehen, werden der Rechnung 2014 belastet, wie Andreas Nagel, Leiter Fachstelle Kommunikation der Stadt, gestern auf Anfrage erklärte. In der Beratung des Budgets 2015 folgte das Parlament dem Stadtrat und kürzte die Auslandhilfe um 30 000 auf 195 000 Franken. Die Inlandhilfe wurde ganz gestrichen. (dwi)

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