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818 bis 1518

Runde Jahrestage

818 Vor 1200 Jahren verleiht Kaiser Ludwig der Fromme dem Kloster St. Gallen die Immunität. Es wird damit zur eigenständigen Reichsabtei und ist von Sachleistungen, Abgaben und Steuern befreit. Die Unabhängigkeit von Konstanz ermöglicht dem Kloster das Ausüben weltlicher Herrschaft, was die Grundlage für das spätere Aufblühen als Fürstabtei ist.

993 Vor 1025 Jahren wütet im Kloster St. Gallen und der darum herum entstandenen Siedlung eine Hungersnot. Der Bischof von Konstanz und Arbon leisten Hilfe.

1268 Vor 750 Jahren wird an der heutigen Augustinergasse ein Haus gebaut, in dem seit 1537 ein Restaurant besteht, das sich seit 1887 «Alt St. Gallen» nennt.

1268 Vor 750 Jahren werden erstmals die Juden in St. Gallen schriftlich erwähnt.

1368 Vor 650 Jahren fällt die heutige südliche Altstadt zwischen dem Gallustor (Einmündung Gallusstrasse in den Oberen Graben) und dem Neubad einem Brand zum Opfer. Als Folge davon werden in der Kirche St. Laurenzen künftig Turmwächter postiert. Andere Wächter patrouillieren in den Gassen.

1418 Vor 600 Jahren werden Stadt und Kloster St. Gallen von einem weiteren Brand getroffen. Gerade einmal 17 Häuser «Im Loch» (hinter dem Gallusplatz) bleiben unversehrt. Zudem kommen 26 Personen ums Leben. Der Brand löst rege Bautätigkeit und einen Schub in der Stadtentwicklung aus: Die Stadtmauer endet nicht mehr wie bis anhin am Marktplatz, sondern wird neu auch um die heutige nördliche Altstadt gezogen.

1418/1468 Vor 600 Jahren zählt die Bevölkerung von St. Gallen 3000 Personen. Nach dem Wiederaufbau nach dem grossen Stadtbrand werden fünfzig Jahre später 690 Gebäude gezählt.

1518 Im neuen Jahr gehen die Aktivitäten zu «500 Jahre Reformation» auch in St. Gallen weiter. Als Startpunkt für dieses Jubiläum gilt das Jahr 1517: Damals soll Martin Luther in Wittenberg seine Thesen an die Kirchentüre genagelt und damit die Reformation ausgelöst haben. In St. Gallen setzt die Reformation allerdings viel später ein, nämlich in den 1520er-Jahren. Die Ereignisse darum herum ziehen sich mehr als ein Jahrzehnt hin. Aber wenn man feiern will: Im Juni 1518 kehrt immerhin Joachim von Watt (Vadian), der einer der wichtigen Akteure der St. Galler Reformation werden soll, nach abgeschlossenem Medizinstudium aus Wien in seine Heimatstadt zurück. Und immerhin legt vor 500 Jahren, am 25. August 1518, auch noch Katharina von Watt, die jüngere Schwester von Vadian, im Frauenkloster St. Katharinen als letzte Nonne die ewigen Gelübde ab. Das Kloster ist später ein Zankapfel zwischen Fürstabtei und Stadt­repub­lik. Erst 1607 können die Nonnen in Wil ein neues Kloster bauen, das heute noch existiert.

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