Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

75 JAHRE OLMA75 JAHRE OLMA: Scherenschnitt ganz modern

Olma-Plakate
Das Olma-Plakat 2012 von Jolanda Brändle. (Bild: PD)

Das Olma-Plakat 2012 von Jolanda Brändle. (Bild: PD)

Auf allen Olma-Plakaten der letzten zwölf Jahre sind Fotografien zu sehen – Äpfel, Heuballen, Milch und Brot, aber vor allem auch Kühe sind abgebildet. Doch eines der jüngsten Plakate tanzt stilistisch deutlich aus der Reihe. Es ist jenes aus dem Jahre 2012. Das Plakat zeigt einen Scherenschnitt, der in den St. Galler Farben gehalten ist. Zu sehen sind Kinder, die ins Alphorn blasen, Gitarre spielen oder einen Drachen in die Luft steigen lassen. Tiere vom Bauernhof dürfen natürlich auch nicht fehlen. «Die Geiss habe ich mit Chriesi-Ohrringen und die Sau mit einem Anzug des Gastkantons Glarus geschmückt», sagt Jolanda Brändle, die das Plakat gestaltet hat. «Ziel war es, einen modernen und aussergewöhnlichen Scherenschnitt zu entwerfen, der die Olma gut repräsentiert.» Ein Appenzeller Alpaufzug sei daher tabu gewesen.

Brändle, Mutter von neun Kindern, lebt und arbeitet auf einem Bauernhof in Mosnang. Ihre Leidenschaft ist die «Schererei», wie sie die Scherenschnittkunst liebevoll nennt. Begonnen habe sie 1998, nachdem sie einen Kurs der örtlichen Bäuerinnenvereinigung besucht habe. «Der Scherenschnitt hat mich sofort begeistert.» Daraufhin habe sie begonnen, selber Zeichnungen anzufertigen und Scherenschnitte zu verwirklichen. Seit 2010 leitet sie in Mosnang auch ihr Lädeli «Zur Schererei».

«Durch das Olma-Plakat ist mein Bekanntheitsgrad sehr stark gestiegen», sagt Jolanda Brändle. Dieser Karrieresprung ist hart erarbeitet: Immerhin hat sie für das Plakat 60 Stunden gebraucht. (ldr)

Seit ihrer ersten Ausführung wirbt die Olma mit Plakaten für das Grossereignis. Ihr Zweck: Sie müssen auffallen und die Themen Landwirtschaft und Ernährung transportieren. Die Plakate sind mittlerweile zu Kultobjekten geworden und haben alle eine Geschichte. Während der diesjährigen Olma werden sie an dieser Stelle noch einmal erzählt. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.