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60 000 Franken für die Buchstadt

Neun Monate sind seit dem zweiten Standortforum der Region Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und Bodensee vergangen. Von neun Projektideen sind drei bereits konkret.

Neun Visionen sollen die Wirtschaftsregion zwischen Bodensee und Appenzellerland weiterbringen – erarbeitet im Rahmen einer Ideenwerkstatt zum Jahresbeginn, anschliessend von der Jury des Standortforums auf neun Projekte reduziert. Inzwischen hätten die Initianten ihre prämierten Projektideen im Rahmen von Vorprojekten weiter konkretisiert, heisst es im gestrigen Mediencommuniqué.

«Buchstadt» in den Startlöchern

Die Zwischenbilanz sieht laut der Mitteilung positiv aus: Die «Buchstadt St. Gallen» hat von der Region eine finanzielle Zusicherung für die Umsetzung über 60 000 Franken erhalten. Im Vordergrund des Projektes steht laut Communiqué «zunächst die Konsolidierung dessen, was schon besteht». Mitte September wurde der Verein Buchstadt gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderen die Stiftsbibliothek St. Gallen, die Kantonsbibliothek Vadiana St. Gallen, die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, das MCM-Institut der Universität St. Gallen, die Stiftung St. Galler Zentrum für das Buch, die Schule für Gestaltung des GBS St. Gallen, die VGS Verlagsgenossenschaft und TGG Hafen Senn Stieger.

Besonders vielversprechend ist laut Mitteilung die Idee, die 2011 erstmals durchgeführte «Buchbiennale» als Ausgangspunkt für ein erstes Startprojekt zu nehmen. Die «Buchbiennale» findet 2013 erneut statt.

Die Projekte «Wissensevents» und «Natur-Wissen-Schaffen» würden ohne weitere Unterstützung durch die Region bereits umgesetzt. Drei Projektideen seien noch in der Vorprojektphase, drei weitere würden nicht weiterverfolgt. «Es ist bemerkenswert, mit wie viel freiwilligem Engagement die Projektgruppen ihre Ideen konkretisieren», sagt Rolf Geiger, Geschäftsleiter der Region.

Kein Projektgeld mehr nötig

Für das Projekt Natur-Wissen-Schaffen, das an der Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA) einem breiten Publikum vorgestellt wurde, wurde schon im März das Vorprojekt eingereicht, das die Projektprämie auslöste. Die Umsetzungskosten des Projektes werden vom Projektteam, das aus Rektoren von Bildungsinstitutionen, dem Naturmuseum und der OBA besteht, aufgeteilt. Laut der gestrigen Mitteilung sei dafür keine weitere Unterstützung seitens der Region mehr notwendig.

Das Projekt «Wissensevents», initiiert von Mitgliedern aus der Marketingkommission von St. Gallen-Bodensee Tourismus, soll Kongresspotenzial ausloten – es wurden Gespräche zu Themen wie Demenz, Spitalmanagement, Ernährungsverhalten, Family Business oder Entrepreneurship geführt. Laut Communiqué wird im November über die Umsetzung eines Kongresses entschieden.

Für die Ausarbeitung weiterer Businesspläne für einzelne Kongresse soll bei den Kantonen ein Gesuch bezüglich Mitfinanzierung mit Geldern aus der neuen Regionalpolitik (NRP) eingereicht werden. (red.)

www.standortforum.ch

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