50 000 Gäste und keine einzige Anzeige

Überwältigt ist Ignaz Niedermann, Leiter Prävention des NOSJF-Organisationskomitees, davon, wie friedlich das Nordostschweizerische Jodlerfest in Gossau verlaufen ist. Einerseits führt er das auf die ausgezeichnete Organisation zurück, andererseits auf die grundsätzlich friedliche Atmosphäre.

Christoph Renn
Merken
Drucken
Teilen
Ignaz Niedermann Leiter Prävention des OK (Bild: pd)

Ignaz Niedermann Leiter Prävention des OK (Bild: pd)

Überwältigt ist Ignaz Niedermann, Leiter Prävention des NOSJF-Organisationskomitees, davon, wie friedlich das Nordostschweizerische Jodlerfest in Gossau verlaufen ist. Einerseits führt er das auf die ausgezeichnete Organisation zurück, andererseits auf die grundsätzlich friedliche Atmosphäre. «Dass es keine einzige Keilerei oder Auseinandersetzung gegeben hat, ist an einem solchen Grossanlass nicht selbstverständlich», sagt Niedermann. Es habe keine Strafanzeige gegeben. Immerhin hätten rund 50 000 Menschen miteinander gefeiert. Und an einem geringen Alkoholkonsum könne es auch nicht gelegen haben. «Es wurde viel getrunken», sagt er. Mit seinem Jodlerclub Aelpi Niederwil hat Niedermann während dreier Tage eine Festbeiz geführt. «Während des Jodlerfestes haben wir rund 700 Liter Bier ausgeschenkt. Und das in einem Zelt, das lediglich für 120 Leute Platz hat.» Einige hätten gleich die ganze Nacht lang durchgefeiert. «Sogar 80jährige Besucher haben vom Samstagmorgen bis Sonntagabend kein Auge zugemacht.»

Für Ignaz Niedermann war es bereits das siebte Jodlerfest, an dem er teilnahm. «Es war aber das erste Mal, dass ich im Organisationskomitee tätig war.» Es war zwar streng, aber am Schluss waren alle glücklich.» Genossen habe er vor allem den Kontakt mit Leuten aus seinem Bekanntenkreis und aus seinem Dorf, die sonst nichts mit dem Jodeln am Hut hätten.

Die Redaktion befragt Teilnehmer des NOSJF nach ihren eindrücklichsten Erinnerungen.