5 bis 755 Kuverts an einem Tag

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Stimmbeteiligung Exakt 3876 Stimmkuverts sind bis gestern Dienstag zu den Ersatzwahlen für Stadtpräsidium und Stadtrat im Rathaus in Gossau eingegangen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von knapp über 32 Prozent. «Im Vergleich zu den Gesamterneuerungswahlen im vergangenen Herbst ist dieser Wert hoch», sagt Urs Salzmann, Kommunikationsbeauftragter der Stadt Gossau. Damals betrug die Stimmbeteiligung ebenfalls am Dienstag vor dem Wahlsonntag 22,9 Prozent, also knapp zehn Prozent weniger. Die endgültige Stimmbeteiligung lag schliesslich bei knapp 45 Prozent.

Was genau die Gründe für die hohe Beteiligung an diesem Wahlsonntag sind, lasse sich nur schwer abschätzen: «Womöglich haben sich die Bürger dieses Mal früher eine Meinung gebildet und das Kuvert gleich abgegeben», sagt Salzmann. «Oder es liegt daran, dass es sich um Kampfwahlen handelt.» Gerade weil ja mehrere Personen um das Präsidium buhlen, hätte diese Wahl eine hohe Beteiligung verdient, meint er. Nicht zuletzt auch für die Legitimation des Gewählten. Eine Beteiligung von über 50 Prozent sei demnach wünschenswert.

Kaum gelangten die Stimmkuverts in die Haushalte, gab es auch schon die ersten, die gewählt haben: «Am 30. Oktober erhielten wir die ersten fünf Kuverts», sagt Salzmann. Danach nahm das Ganze Fahrt auf. So zählte die Stadtkanzlei am 3. November über 400 Kuverts und am 13. November 620 Kuverts. Der Spitzentag war wohl der 9. November mit 755 eingegangenen Kuverts. (ad)