48 neue Tablater

48 Personen aus 16 Ländern bürgerte die Ortsgemeinde Tablat 2016 ein, 24 Personen weniger als im Vorjahr. Probleme bereitete das Littering im Goldachtobel.

Claudia Schmid
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Claudia Schmid

stadtredaktion@tagblatt.ch

Die Bürgerversammlung der Ortsgemeinde Tablat hat am Montagabend in der Valida an der Zwyssigstrasse getagt. Präsident Ivo Messmer begrüsste 84 stimmberechtigte Tablaterinnen und Tablater. Symbolisch für alle 48 Neueingebürgerten aus insgesamt 16 Ländern – 24 Personen weniger als im Vorjahr – übergab er einer Familie aus China den Bürgerbrief.

Im Berichtsjahr beschäftigte sich der Bürgerrat vor allem mit Waldanliegen, Stipendien- und anderen Unterstützungsgesuchen, Orientierungen über Einbürgerungsverfahren und den Finanzen. «Leider musste auch dem Problem Littering im Goldachtobel Rechnung getragen werden», erklärte der Präsident. Um den Abfallsündern in der Nähe des Parkplatzes beim Waldeingang im Martinstobel entgegenzuwirken, wurden Dornenbüsche gepflanzt, so dass ein illegales Entsorgen von Abfall ins Goldachtobel erschwert wird.

Im Berichtsjahr wurden die Wälder der Ortsgemeinde Tablat weitgehend von Schneebruch und Windwurf verschont. Aus wetterbedingten Gründen führte man den Holzschlag im Hagenbuchwald vom Winter 2015/16 erst gegen Ende des Jahres 2016 aus. Im Frühling erstellte die Ortsgemeinde im untersten Teil des Hagenbuchwaldes eine kleine Feuerstelle mit Bänken, die vorwiegend von Kindergärten der Region genutzt wird. Die mittlere Waldstrasse kam nach einem Starkregen im Frühling auf rund 30 Metern Länge ins Rutschen und musste saniert werden. «Im Allgemeinen sind unsere Wälder gesund, gut gepflegt und werden vor allem im Hagenbuchwald rege für verschiedene Aktivitäten genutzt», betonte Ivo Messmer.

Die Bürgerversammlung war wieder gut besucht. 78 Personen machten sich Ende Mai auf, um von der Vögelinsegg zum Forsthof an der Spiltrücklistrasse zu wandern. Dort gab es Bratwurst, Brot und Getränke. Die nächste Tablatwanderung führt am 13. Mai vom Riethüsli zum Hagenbuchwald.

30000 für Stipendien

Die Finanzen der Ortsbürgergemeinde Tablat sind im Lot. Die Verwaltungsrechnung schliesst mit Mehreinnahmen von rund 2800 Franken. Die Bestandesrechnung weist per Ende 2016 Aktiven und Passiven von rund 1,93 Millionen Franken auf. Das Eigenkapital beträgt 780252 Franken. Der Finanzplan 2018 bis 2022 basiert auf dem Voranschlag 2017. Die Ortsgemeinde erfüllt innerhalb des gesetzlichen Rahmens Aufgaben im öffentlichen Interesse und wirkt beim Einbürgerungsverfahren mit.

Die Jahresergebnisse zeigen während des Planungszeitraums ausgeglichene Voranschläge. Es können dabei Stipendienbeiträge im bisherigen Umfang und Leistungen für öffentliche Zwecke von rund 15000 Franken ausgerichtet werden. Zur Unterstützung für Studierende wurden dem Stipendienfonds im Berichtsjahr 30 000 Franken entnommen.