45. St.Gallen Symposium eröffnet

ST.GALLEN. Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP) hat am Donnerstag das 45. St.Gallen Symposium zum Thema "Proudly Small" eröffnet. Die Schweiz sei klein, aber punkto Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit weltweit führend. "Darauf sind wir stolz", sagte der Wirtschaftsminister.

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Johann Schneider-Ammann am St.Gallen Symposium. (Bild: Keystone)

Johann Schneider-Ammann am St.Gallen Symposium. (Bild: Keystone)

Die direkte Demokratie und die liberale Wirtschaftsordnung seien ein fruchtbarer Boden für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) und weltweit tätige Konzerne, sagte Schneider-Ammann. Die gute Sozialpartnerschaft, das duale Bildungssystem, hochkarätige Universitäten und eine stabile Regierung machten die Schweiz stark.

Der Wohlstand der Schweiz sei jedoch direkt vom Export abhängig. Durch die Frankenstärke stünden die Industrie und der Tourismus enorm unter Druck. Die kleine Schweiz müsse die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter suchen. Sie werde erfolgreich bleiben, wenn sie die bilateralen und multilateralen Beziehungen pflege, sagte Schneider-Ammann. Dazu gehöre auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit riesigen Ländern wie China.

Von 25 Studierenden organisiert
Am 45. St.Gallen Symposium auf dem Campus der Universität St.Gallen treffen sich am Donnerstag und Freitag 600 Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und 200 Studierende aus über 50 Ländern.

Mit dem Thema "Proudly Small" wollen die Organisatoren − eine Gruppe von 25 Studierenden der Universität St.Gallen − das Bewusstsein schaffen, dass Grösse nicht der entscheidende Faktor sei, um Grosses zu bewegen.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Gespräch mit Joseph Muscat, Premierminister von Malta. (Bild: Urs Bucher)
15 Bilder
Zwischenverpflegung am Symposium St.Gallen 2015. (Bild: Urs Bucher)
Handy-Pause. (Bild: Urs Bucher)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann bei seiner Rede. (Bild: Urs Bucher)
Symposium St. Gallen 2015: Panel Podium mit Lord Griffiths of Fforestfach, Joseph Muscat, Sigmundur Daviš Gunnlaugsson, Hanna Tetteh und Jack Markell (von links) (Bild: Urs Bucher)
Panel Podium mit Lord Griffiths of Fforestfach, Joseph Muscat, Sigmundur Davis Gunnlaugsson, Hanna Tetteh und Jack Markell (von links). (Bild: Urs Bucher)
Bruno Frey, von der Uni Zürich. (Bild: Urs Bucher)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann mit Peter Voser und Joseph Muscat in den Zuschauerreihen. (Bild: Urs Bucher)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann wird von Karin Keller-Sutter begrüsst. (Bild: Urs Bucher)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann (Bild: Urs Bucher)
Ulrich Spiesshofer (ABB) und Nick Hayek (Swatch) (Bild: Urs Bucher)
Nick Hayek von Swatch. (Bild: Urs Bucher)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann bei seiner Rede. (Bild: Urs Bucher)
Wichtige Anrufe am St.Gallen Symposium. (Bild: Urs Bucher)
Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Gespräch mit Joseph Muscat, Premierminister von Malta. (Bild: Urs Bucher)

Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Gespräch mit Joseph Muscat, Premierminister von Malta. (Bild: Urs Bucher)

Studenten ausgezeichnet

Am Donnerstag sind drei Studierende mit dem "Wings of Excellence Award" ausgezeichnet worden. Der erste Preis geht an Laya Maheshwari aus Indien, der zweite an Leon Schreiber aus Südafrika und der dritte an Katharina Schramm aus Deutschland.

Ihre Essays zum Thema "Proudly small" wurden von einer Jury ausgewählt. Am diesjährigen Wettbewerb hatten sich über 900 Studierende und Promovierende von Universitäten aus aller Welt beworben.

Das St. Gallen Symposium wurde 1970 als Antwort auf die Studentenunruhen von 1968 zum ersten Mal von Studierenden durchgeführt. Der "Wings of Excellence Award" wurde in diesem Jahr zum 27. Mal vergeben. (sda)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 8. Mai.

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