400 Franken an Stadionarbeiter

Der Politaktivist und Historiker Hans Fässler hat während der Fussball-Europameisterschaft in St. Gallen Ablässe verkauft. Seine Aktion «Fussball und Moral» richtete sich gegen Kommerz, Filz und Korruption im von Uefa und Fifa organisierten Fussball.

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Der Politaktivist und Historiker Hans Fässler hat während der Fussball-Europameisterschaft in St. Gallen Ablässe verkauft. Seine Aktion «Fussball und Moral» richtete sich gegen Kommerz, Filz und Korruption im von Uefa und Fifa organisierten Fussball.

Ganz speziell ins Visier nahm Hans Fässler linksalternative Veranstalter, die die EM-Spiele auf Grossleinwand zeigten. Mit einem «Tut Busse!»-Plakat um den Hals verkaufte er den Fussballfans zur Beruhigung ihres schlechten Gewissens Ablässe für fünf Franken. Gestern teilte Hans Fässler mit, dass bei seiner Aktion 400 Franken zusammengekommen seien. Am meisten Geld sammelte Hans Fässler während des Halbfinals Portugal – Wales. Die gesamten 400 Franken lässt der Politaktivist der Gewerkschaft der nepalesischen Bauarbeiter zugehen, die in Qatar Stadien hochziehen für die Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 2022. (dwi)