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3800 pedalen um den Bodensee

«Nimm das Fahrrad und fahre in Ganz- oder Teilstrecken um den Bodensee.» Diesem Ruf folgten beim Internationalen Radmarathon um den Bodensee 400 Fahrer mehr als im Vorjahr.
Rudolf Käser
Nach einer anstrengenden Tour geht es dem Ziel entgegen. (Bild: Rudolf Käser)

Nach einer anstrengenden Tour geht es dem Ziel entgegen. (Bild: Rudolf Käser)

Altenrhein. Es herrschte am Samstag viel Betrieb beim Posten Altenrhein. «Ab morgens um 6.20 Uhr ging es schlagartig los», sagt Postenchef Daniel Kuhn. In Altenrhein hatten er und seine Mithelfer als Kontrollstelle rund 435 Startende, darunter 195 Nachmeldungen, sowie viele Durchfahrende zu betreuen.

Alles stimmte

«Alles ist super, erstklassig, für mich immer ein Plausch», äusserte sich ein Teilnehmer aus dem urnerischen Bürglen beim Zwischenhalt in Altenrhein.

Bessere Komplimente hätten sich OK-Präsident Markus Gähwiler, seine Ressortverantwortlichen und die vielen Helferinnen und Helfer nicht wünschen können. Auch deutsche Teilnehmer, meistens eher kritisch eingestellt, überhäuften Strecke und Organisation mit Lob. «Da stimmt einfach alles bestens, auch die gut beschilderte Strecke», urteilte ein süddeutscher Radfahrer.

Keine bösen Unfälle

Die Fahrerinnen und Fahrer erlebten einen Bilderbuch-Radmarathon. Dafür trugen an sechs Posten rund um den Bodensee viele Helferinnen und Helfer bei. Der 37. Radmarathon hätte nicht schöner sein können, lautete der einhellige Tenor. Das prächtige Wetter liess zwar die Herzen der Pedaleure höher schlagen. Doch anders als im Vorjahr hat sich die Vernunft durchgesetzt.

«Zum Glück ereigneten sich keine schweren Unfälle», stellte Präsident Markus Gähwiler erleichtert fest. Denn vor einem Jahr drückte ein schwerer Unfall auf die Stimmung.

Ein normaler Tag

Die Masseure und Masseurinnen hatten alle Hände voll zu tun. Doch die Samariterposten wurden eher mässig beansprucht. Ausser kleineren «Bobos» und in einem Fall das Herausnehmen einer lästigen Finger-Spleisse hatten die Mitglieder des Samariterpostens Staad-Altenrhein wenig zu tun.

«Heute ist für uns ein ganz normaler Tag», meinte eine Samariterin. Ausser kleineren Schürfungen haben wir keine gravierenden Verletzungen zu behandeln.»

Über 50 Prozent der Radmarathon-Teilnehmer stammten aus Deutschland, stellte der OK-Präsident fest. Mit dabei seien auch ein Fahrer aus London und den USA. Und je eine grössere Gruppe erschien aus Tschechien und Mailand.

«Wir sind mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden, fuhren im vergangenen Jahr bei schlechterem Wetter doch lediglich 3400 mit», freute sich Gähwiler. «Mit verstärkter Werbung im Ausland könnten wir wohl noch mehr Teilnehmer anlocken», meinte er.

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