25 Jahre Stadtautobahn

Am 1. Juli 1987 wurde die Stadtautobahn eröffnet. Der Männerchor St. Gallen-Ost sang und Regierungsrat Willi Geiger schnitt das Band durch. Das 780 Millionen teure Teilstück von Winkeln ins Neudorf war ein kontroverses Projekt, das Politik und Bevölkerung über Jahrzehnte beschäftigt hatte.

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Am 1. Juli 1987 wurde die Stadtautobahn eröffnet. Der Männerchor St. Gallen-Ost sang und Regierungsrat Willi Geiger schnitt das Band durch. Das 780 Millionen teure Teilstück von Winkeln ins Neudorf war ein kontroverses Projekt, das Politik und Bevölkerung über Jahrzehnte beschäftigt hatte. Lange wurde über die konkrete Linienführung gestritten.

Schliesslich startete der Bau 1976. Die knapp zehn Kilometer lange Strecke mit drei Tunnels, riesigen Belüftungsanlagen, Lärmschutzwänden und den neuen Flüsterbelägen galt als Bauwerk der Superlative. Die Stadtautobahn vervollständigte aber nicht nur das nationale Strassennetz: Sie diente mit ihren innerstädtischen Anschlüssen Kreuzbleiche und St. Fiden auch als wichtige Entlastungsstrasse.

Entsprechend gross waren die Auswirkungen auf die Stadt. Mit einer Vielzahl flankierender Massnahmen wurde versucht, den innerstädtischen Verkehr zu kanalisieren. Zumindest für einige Jahre wurden die Versprechen erfüllt und die Belastung auf der Achse Rorschacher/Zürcher Strasse nahm ab. Inzwischen ist der Entlastungseffekt aber längst verpufft. Die Diskussionen über die Verkehrsbelastung haben während der ganzen Zeit nie aufgehört. (akn)

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