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23. AUFLAGE: Kraft, Athletik, Fairness

Am Bishops-Cup, dem grössten internationalen Rugbyturnier der Schweiz, nahmen im Gründenmoos 28 Teams aus ganz Europa teil. Mit dem RFC Basel gewann nach längerer Zeit wieder ein Schweizer Vertreter.
Dominik Chiavi
Voller Einsatz bei heissen Temperaturen: Nachdem der Bishop-Cup im vergangenen Jahr verregnet wurde, spielte das Wetter dieses Mal mit. (Bilder: Urs Bucher)

Voller Einsatz bei heissen Temperaturen: Nachdem der Bishop-Cup im vergangenen Jahr verregnet wurde, spielte das Wetter dieses Mal mit. (Bilder: Urs Bucher)

Dominik Chiavi

sport

@tagblatt.ch

Die Saison ist für die meisten Rugbyteams Europas vorbei. Doch statt in die Sommerpause verabschieden sich viele an Rugbyturniere im Ausland – mit krachenden Tackles und jeder Menge Bier. Bereits zum 23. Mal fand der Bishops-Cup im St. Galler Gründenmoos statt und lockte wieder Mannschaften aus ganz Europa an. Teams aus allen Teilen der Schweiz spielten gegen Vereine aus Frankreich, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Tschechien und sogar Russland. An die 500 Spielerinnen und Spieler waren zu Gast und zeigten kerniges Rugby.

Miteinander gegeneinander

Pünktlich um 10 Uhr am Samstagmorgen wurden die ersten Partien angepfiffen und Rugby gespielt vor der stets gut besuchten Tribüne im Gründenmoos. Bei den heissen Temperaturen flossen Schweiss und Bier gleichermassen in Strömen – und ab und an auch ein wenig Blut. Die ohnehin schon dünne Spieler­decke bei einigen Teilnehmern wurde dadurch arg strapaziert. Für die Mannschaften am Bishops-Cup war das aber kein Hindernis, ganz im Gegenteil: Die unterschiedlichen Teams tauschten ihre Spielerinnen und Spieler munter untereinander aus und halfen sich gegenseitig. Wer spielen konnte, spielte. Das verwundert nicht, gilt Rugby doch als besonders faire Sportart.

So kam es mitunter zu Begegnungen, in denen die Lokalmatadoren der Bishops Seite an Seite mit Russen und Österreichern gegen Würenloser und Genfer spielten. Völkerverständigung in Rugbymanier. Entgegen allen Erwartungen reüssierten am Bishops-Cup 2017 für einmal nicht die Kronfavoriten des RC St. Louis bei den Männern und die Luzern Dangels bei den Frauen.

Bishops auf dem zehnten Platz

Der RFC Basel gewann den Final am Sonntagnachmittag mit einer unglaublich abgeklärten Vorstellung gegen die favorisierten Franzosen. Die Bishops landeten auf dem zehnten Platz von insgesamt 16 Männerteams, die am Rugbyturnier teilnahmen. Bei den Frauen setzte sich Stusta München in einem packenden Endspiel knapp gegen den französischen Club Miss Crigg durch. Die Cindies – das Frauenteam des RFC St. Gallen – landete dieses Jahr auf dem zwölften und letzten Platz. «Im Gegensatz zum letzten Jahr, als wir das Turnier aufgrund der sintflutartigen Regenfälle am Sonntag mehrheitlich abbrechen mussten, hat das Wetter 2017 perfekt gehalten – und damit auch die Stimmung der Teams», fasst OK-Präsident Sandro Meyer das erfolgreiche Wochenende zusammen. «Herzliche Gratulation an den RFC Basel, der mit dem Sieg gezeigt hat, dass das Schweizer Rugby durchaus konkurrenzfähig ist.»

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