23 000 Besucher erwartet

ST. GALLEN. Die Ostschweizer Bildungs-Ausstellung hat gestern ihre Tore geöffnet. Der St. Galler Regierungsrat Stefan Kölliker und ein Laufbahntalk eröffneten die fünftägige Messe.

Joel Christakis
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Schülerinnen und Schüler informieren sich an der Ostschweizer Bildungs-Ausstellung über Ausbildungsangebote. (Bild: Hanspeter Schiess)

Schülerinnen und Schüler informieren sich an der Ostschweizer Bildungs-Ausstellung über Ausbildungsangebote. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der St. Galler Slam-Pionier Etrit Hasler eröffnete gestern mit einem humorvollen Poetry Slam die 20. Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA). Der Stadtparlamentarier gab eine Lobeshymne auf die Bildung zum Besten. Regierungspräsident und Vorsteher des Bildungs- und Sportdepartements des Kantons St. Gallen, Stefan Kölliker, übernahm das Mikrophon und erklärte nach einem Rückblick die aktuelle und künftige Positionierung und Ausrichtung der Bildung.

«Ideale Plattform»

Mauro Dell'Ambrogio, Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), unterstrich die Wichtigkeit der Bildung. Der Tessiner stellte die Änderungen innerhalb des Eidgenössischen Departements des Innern vor. Die OBA biete eine ideale Plattform für jegliche Art von Bildungsangeboten.

Abgeschlossen wurde der Eröffnungsanlass mit dem traditionellen Laufbahntalk. Moderator Patrick Stämpfli befragte zwei Teilnehmerinnen der WorldSkills 2013. Drucktechnologin Andrea Schmidheiny und Confiseurin Vanessa Schnyder sprachen über die Erfahrungen, die sie an den Weltmeisterschaften gemacht hatten.

Myra Fischer-Rosinger von swissstaffing klärte die Zuhörer über die Wichtigkeit und Entwicklung von Temporärstellen auf. Dies im Zusammenhang mit berufsbegleitenden Weiterbildungen. Major Matthias Jahn zeigte ausführlich die Bildungsrevolution in militärischen Berufen auf. Die Armee habe keine Nachwuchsprobleme, sei aber trotzdem um Innovation bemüht. Sabine Bianchi verabschiedete sich als Geschäftsführerin der OBA – diese gehört ab 2014 zu den Eigenmessen der Olma.

Neues und Altbewährtes

Die diesjährige OBA dauert bis 3. September und feiert ihr 20-Jahr-Jubiläum. 138 Aussteller erwarten 23 000 Besucher. Das Motto in diesem Jahr lautet «R-Evolution». «Revolution dort, wo neue Technologien neue Anforderungen stellen, Evolution dann, wenn Bewährtes zukunftsgerichtet weiterentwickelt wird», schreibt die OBA in einer Broschüre. Jugendliche können sich mit dem Berufswahltest «Multicheck» auf die Ausstellung in den Olma-Hallen 2.0, 2.1 und 3.0 vorbereiten.