218 Kandidaturen für 29 Sitze

Am 28. Februar wird der Kantonsrat neu gewählt. Im Wahlkreis St. Gallen-Gossau sind 29 der 120 Parlamentssitze zu vergeben. Auf 13 Listen bewerben sich 77 Frauen und 141 Männer – also 218 Personen – um einen dieser Sitze. 25 Bisherige treten wieder an.

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Blick in den Saal des Kantonsrates in der «Pfalz», dem Regierungsgebäude am Klosterplatz. (Bild: Ralph Ribi)

Blick in den Saal des Kantonsrates in der «Pfalz», dem Regierungsgebäude am Klosterplatz. (Bild: Ralph Ribi)

Am Montag ist die Einreichungsfrist für die Kandidaturen der Kantonsratswahlen abgelaufen. Im Internetauftritt des Kantons sind die bereinigten Listen und die Kandidierenden bereits aufgeschaltet. Gewählt wird das Kantonsparlament Ende Februar in acht Wahlkreisen. Einen bilden die Städte St. Gallen und Gossau sowie Eggersriet, Wittenbach, Häggenschwil, Muolen, Waldkirch, Andwil und Gaiserwald. Hier sind 29 Kantonsratssitze zu vergeben. Das ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung einer weniger als 2012.

Wenig Überraschendes

Im Wahlkreis St. Gallen-Gossau steigen 13 Listen mit 77 Frauen und 141 Männern ins Wahlrennen. Unter den 218 Personen befinden sich 25 Bisherige. Erfahrungsgemäss haben sie eine gute Chance auf eine Wiederwahl. Nur vier Sitze sind damit neu zu vergeben.

Bei den Regierungsparteien gibt es keine Überraschungen: CVP, FDP, SP und SVP treten mit je einer Liste an. Bemerkenswert ist höchstens, dass die Juso – anders als noch bei den Nationalratswahlen – keine eigene Liste präsentieren. Grüne und Grünliberale treten je mit zwei Listen – einer Haupt- und einer jungen Liste – an. BDP und EVP kommen mit je einer Liste.

Weiter ins Rennen steigen drei kleine Gruppierungen: Es sind dies Parteifrei SG mit sechs, die Piratenpartei mit drei und «Die Stadtliste» mit vier Kandidaturen. Hinter dem letzten Wahlvorschlag steht Sarah Bösch, die nach einem Krach mit der SVP aus der Partei und dem Wiler Stadtparlament zurückgetreten und nach St. Gallen gezogen ist.

Schweizer Demokraten fehlen

Offenbar diesmal keine Liste eingereicht haben die Schweizer Demokraten um den ehemaligen St. Galler Stadtparlamentarier Roland Uhler. Zu den Nationalratswahlen vom Oktober waren sie noch angetreten. Allerdings mit wenig Erfolg. (vre)

www.wahlen.sg.ch

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