2013: Mehrere Millionen dürften fehlen

Gossau steht am Anfang eines schwierigen Jahres. Stadtpräsident Alex Brühwiler sagt denn auch: «Für die nahe Zukunft sind finanzpolitische Experimente fehl am Platz.» Das vom Parlament genehmigte Budget 2013 basiert auf einem Steuerertrag bei den natürlichen Personen von 40,8 Millionen Franken.

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Gossau steht am Anfang eines schwierigen Jahres. Stadtpräsident Alex Brühwiler sagt denn auch: «Für die nahe Zukunft sind finanzpolitische Experimente fehl am Platz.» Das vom Parlament genehmigte Budget 2013 basiert auf einem Steuerertrag bei den natürlichen Personen von 40,8 Millionen Franken. Aufgrund der Entwicklung im vergangenen Jahr müsse diese Zahl aber um 2,3 Millionen Franken oder knapp 7 Steuerprozente nach unten korrigiert werden, so Brühwiler. Auch bei den Nachzahlungen sei gegenüber dem Voranschlag mit einer Halbierung auf 1 Million Franken zu rechnen. Das entspreche einem Ausfall von weiteren 3 Steuerprozenten. «Zudem muss seit vergangenem Dezember davon ausgegangen werden, dass die Aufwendungen für die Pflegefinanzierung um rund 800 000 Franken höher sein werden als budgetiert.» Nach heutigem Wissen erwartet der Stadtpräsident für 2013 ein «weit grösseres Defizit» als bisher angenommen. «Es dürften mehrere Millionen fehlen.» Umso dringender sieht er nebst der vom Stadtrat initiierten Aufgaben- und Leistungsüberprüfung auch das Festsetzen eines «angemessenen» Steuerfusses. Die von SVP und FDP angestrebte Beibehaltung von 116 Prozent greift seiner Meinung nach «deutlich» zu kurz. (lom)

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