2012 als Pilotprojekt gestartet

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Dialog Der Verein für sozioprofessionelle Fanarbeit FC St. Gallen wurde am 28. Februar 2011 gegründet. Im September beschlossen Stadtrat, Parlament und FC St. Gallen die Finanzierung eines dreijährigen Pilotprojekts, welches im Januar 2012 begann und an dem sich auch der Kanton finanziell beteiligte. 2015 sprach sich das Stadtparlament für die dauerhafte Fortführung der Fanarbeit aus. Die Finanzierung teilen sich Stadt, Kanton und der FC St. Gallen zu jeweils einem Drittel. Hinzu kommen die Beiträge von Passivmitgliedern und Gönnern. Im siebenköpfigen Vorstand, der unter der Leitung der beiden Parlamentsmitglieder Daniel Kehl (SP, Präsident) und Karin Winter (SVP, Vize-Präsidentin) steht, sitzen auch jeweils ein Vertreter der Stadt, des FCSG und des Fandachverbands 1879 sowie eine Fachperson für Soziale Arbeit.

Gemäss eigenen Angaben fördert die Fanarbeit St. Gallen «den Dialog und die Vernetzung zwischen Fans, Verein, Fanverantwortlichen, Polizei, Politik und anderen Anspruchsgruppen». Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit will die Fanarbeit ein objektives Bild der Fanszene vermitteln, um den medialen und gesellschaftlichen Fokus auf positive Aspekte der Fankultur zu richten. Die Fanarbeiter unterliegen der Schweige- und Anzeigepflicht nach dem Berufskodex der professionellen Sozialen Arbeit. Ihr Büro befindet sich im Fanlokal. Dieses feiert am Freitag am neuen Standort im ehemaligen «Bierhof» an der Rorschacher Strasse 34 die Neueröffnung. (dag)