200 Helfer am Chlausturnier

Ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer wäre es nicht möglich, einen Anlass wie das Chlausturnier des FC Rorschacherberg auf die Beine zu stellen.

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Penaltyschiessen mit dem Samichlaus. (Bild: phu)

Penaltyschiessen mit dem Samichlaus. (Bild: phu)

RORSCHACHERBERG. Zum 21. Mal empfing der FC Rorschacherberg an den vergangenen zwei Wochenenden 140 Mannschaften aus der Ostschweiz zum Chlausturnier. Nicht nur 1500 Fussballer kamen in die Mehrzweckhalle, sondern auch mehr als 2000 Zuschauer. «Das Chlausturnier ist die beste Referenz für das kürzlich erhaltene Qualitätslabel <Sport-verein-t>», freut sich Ehrenpräsident Bruno Hess, der am Chlausturnier in der Küche für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Das Qualitätslabel attestiert den Labelträgern unter anderem klare Organisationsstrukturen, die Wertschätzung des Ehrenamtes, den Einbezug der Mitglieder ins Vereinsleben und eine aktive Integrationsarbeit.

Fünf Nationen vertreten

Am Anlass stehen mehr als 200 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Jedes Mitglied muss seinen Beitrag leisten, sei es in der Festwirtschaft, am Tombolastand oder beim Auf- und Abräumen. Hinzu kommt eine grosse Zahl von Helfern aus Reihen der Eltern oder Freunde. «Und dann haben wir eine jährlich wachsende Gruppe von Helfern, die weit mehr leisten, als sie im Rahmen ihrer Vereinstätigkeit aufgefordert werden», sagt OK-Präsident Pascal Rüegg. Diese Gruppe ist zum Beispiel für den reibungslosen Ablauf des Fussballturniers und die Showblöcke wie das Penaltyschiessen mit dem Samichlaus oder die Finalshow verantwortlich. «Wir leben die Grundsätze von <Sport-verein-t> seit vielen Jahren», sagt Patrick Kuster, der den Jurytisch organisiert. In seinem Ressort arbeiten fünf Nationen im Alter zwischen 12 und 42 Jahren so professionell und kameradschaftlich zusammen, wie es in mancher Firma nicht möglich scheint. Nach dem Jubiläumsturnier im vergangenen Jahr entschied sich das OK bewusst dafür, auf grosse Innovationen zu verzichten und stattdessen die Abläufe und die Organisation vor Ort weiter zu verbessern. Die Grösse des Turniers mit 14 Kategorien, einem dichten Spielplan und einer Vielzahl von Showblöcken verlangt eine professionelle Organisation und Helfer, die selbst erkennen, wann und wo wie zu reagieren ist. «Während es für viele Vereine ein Problem ist, überhaupt einen Anlass durchführen zu können, kann das Chlausturnier auf eine stetig wachsende Zahl von Helfern jeden Alters zählen, die zwei ganze Wochenenden hoch motiviert in den Dienst des Turniers stellen», sagt Rüegg.

Samichlaus als Penalty-Killer

Als ein Tag vor Turnierbeginn der Samichlaus unfallbedingt ausfiel, erklärte sich das 21jährige Jurymitglied Franjo Drkelic spontan bereit, die 20 Einsätze an Penaltyschiessen und Siegerehrungen zu übernehmen. «Es ist uns gelungen, ein Wir-Gefühl zu schaffen», erklärt Pascal Rüegg das Erfolgsrezept. Dazu tragen auch die gemeinsamen Mittagessen des Kernteams während des Turniers bei. «Diese Zeit nehmen wir uns jeweils und werden von Bruno Hess aus der Küche täglich mit einem Menu ausserhalb des regulären Angebots überrascht.»

Die reibungslose Organisation ist es denn auch, die den Grossteil der Teilnehmer zu Stammgästen macht. So verpasst der Churer Peter Münger seit zwölf Jahren kein Chlausturnier. «Manchmal mussten wir dafür um halb sechs Uhr aufstehen, doch das war nie ein Problem, denn keiner meiner Jungs wollte das Chlausturnier verpassen», lacht Münger, der noch heute von ehemaligen Spielern, die heute im Erwachsenenalter sind, auf das Penaltyschiessen oder die Finalshow angesprochen wird. (phu)

www.chlausturnier.ch

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