20 Jahre Festung und Museum

ST. MARGRETHEN. Seit 1993 ist die Artilleriefestung St. Margrethen für die Öffentlichkeit zugänglich, nachdem die militärische Anlage im Grenzbereich zu Vorarlberg 1990 aus der Geheimhaltung der Armee entlassen wurde.

Drucken
Teilen
Kanonenstellung, die zur Festung Heldsberg gehört. (Bild: pd)

Kanonenstellung, die zur Festung Heldsberg gehört. (Bild: pd)

Das Artilleriewerk – mit vier 7,5- Zentimeter-Bunkerkanonen und sieben schweren verbunkerten Maschinengewehren –, wurde von 1939 bis 1941 in den Heldsberg bei St. Margrethen eingebaut. Eine 200 Mann starke Besatzung kontrollierte im Norden den südöstlichen Teil des Bodensees mit dem unteren Teil des Rheintals und im Süden die Übergänge des Grenzflusses Rhein bis Montlingen.

Anlage im Originalzustand

Die militärische Anlage wurde im Originalzustand belassen – sie beherbergt stets wechselnde Sonderausstellungen zur Militärgeschichte, seien es Bereiche der Bewaffnung und Uniformen, der persönlichen Ausrüstung wie Trink- und Essgeschirr, der Kommunikation mit Brieftauben, Telefon und Funk.

Im Jubiläumsjahr 2013 wird ab Anfang April eine Audio-Guide-Anlage in Betrieb genommen. Damit kann der Einzelbesucher auf dem Rundgang an verschiedenen Stationen Interessantes aus der Geschichte der Anlage und dem Alltag der in der Festung diensttuenden Truppen erfahren.

Jubiläumsfest im August

Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird am Samstag, 10. August, ein Heldsbergfest mit vielen Attraktionen vorbereitet, wie es in einem Communiqué heisst. Am 1. August ist die Anlage für Einzelbesucher von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Museum ist für Gruppenbesuche während des ganzen Jahres offen, für Einzelbesucher ab Karsamstag, 30. März, bis Ende Oktober. (red.)

www.festung.ch

Aktuelle Nachrichten