20 Gespanne am Fahrderby

TÜBACH. Die Pferdesporttage des Reit- und Fahrstalls Enderli mit dem Start von zwanzig Ein-, Zwei- und Vierspännern und den Springprüfungen mit 180 Angemeldeten wurden einmal mehr zum Dorffest

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Viel Geschick bewiesen die Lenkerinnen und Lenker der Einspänner. (Bild: Ann-Marie Schmalz)

Viel Geschick bewiesen die Lenkerinnen und Lenker der Einspänner. (Bild: Ann-Marie Schmalz)

Tübach. Den Pferdesportfreunden weit über die Region am oberen Bodensee hinaus wurden am Wochenende viele Wünsche erfüllt. OK-Präsident Guido Enderli war es gelungen, anerkannte Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Ostschweiz mit ihren Gespannen für ein viel Abwechslung bietendes Fahrderby zu gewinnen. Neun Lenkerinnen und elf Lenker führten nach einer fünf Kilometer langen Einfahrt mit grossem Talent durch fünf Hindernisse, und nur selten geschahen hier «Missgeschicke», welche Zeitstrafen zur Folge hatten.

Auch Damen vorne dabei

Bei den elf Einspännern standen die lenkenden Damen den Männern im Erfolg nur wenig hintan. Auf Reto Ullmann, Hinterforst, folgten mit Nicole Wagner, Niederbüren, und Lisa Berther, Nussbaumen, zwei Damen. Acht Wagen wurden von je zwei Pferden gezogen. Das Gefährt von Röbi Portmann, Zihlschlacht, setzte sich an die Spitze, und gleich dahinter folgten Guido Enderli aus Tübach, der OK-Präsident des Derbys, und Elmar Frischknecht aus Henau. Mit besonderer Spannung folgten die Zuschauenden schliesslich den Hinderniseinfahrten des von Martin Wagner, Niederteufen, gelenkten Vierspänners.

Ponies genossen Sympathie

Die vier kleinen Ponies, welche fast zum Abschluss der Konkurrenz dem Marathon-Wagen von Werner Hess, Egnach, vorgespannt waren, genossen die besondere Sympathie der Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Rangverkündigung wurde von Märschen der Musikgesellschaft Tübach-Horn umrahmt, welche von Charles Piller geleitet wurde. Dem Dorffest-ähnlichen Konzert folgte ein Stallspringen. Der Sonntag gehörte dann ganz den aufs Springen spezialisierten Sportlerinnen und Sportlern, welche sich mit ihren Pferden an insgesamt sieben Prüfungen mit der Konkurrenz massen. (pb.)