1767 Unterschriften gesammelt

Die Auszonung der Sömmerliwiese geht in die nächste Runde: Gestern hat die IG Sömmerliwiese die Unterschriften eingereicht. Sie blickt einer allfälligen Volksabstimmung optimistisch entgegen.

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Markus Mauchle (Mitte) und Mitglieder der IG Sömmerliwiese. (Bild: David Gadze)

Markus Mauchle (Mitte) und Mitglieder der IG Sömmerliwiese. (Bild: David Gadze)

Fast zwei Wochen vor Ablauf der Sammelfrist hat die IG Sömmerliwiese gestern vormittag im Rathaus die Auszonungsinitiative für die gleichnamige Wiese in der Lachen eingereicht. Diese soll von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen der Grünzone zugeteilt und dadurch verhindert werden, dass an ihrem östlichen Ende ein Neubau für die Tagesbetreuung von bis zu 180 Kindern gebaut wird.

Über Quartiergrenzen hinaus

Die Unterschriftensammlung sei ziemlich mühelos verlaufen, sagte Markus Mauchle, Präsident der IG Sömmerliwiese. Die IG hätte bis Anfang November Zeit gehabt, um 1000 Unterschriften einzureichen. Diese Frist musste sie jedoch nicht ausreizen: Innert zweieinhalb Monaten kamen 1767 Unterschriften zusammen. «Wir haben in der Stadt mehrere Standaktionen durchgeführt und dabei etwa 700 Unterschriften gesammelt.» Nochmals so viele seien auf dem Postweg eingegangen. Einen wichtigen Beitrag hätten auch der Naturschutzverein St. Gallen und Umgebung sowie der Quartierverein geleistet, die ebenfalls mehrere hundert Unterschriften gesammelt haben. Das Anliegen sei weit über die Quartiergrenzen hinaus auf viel Wohlwollen gestossen. Entsprechend optimistisch blickt Mauchle einer allfälligen Abstimmung an der Urne entgegen.

Neuen Standort finden

Vor dem Rathaus betonte Mauchle, dass sich die Initiative nicht gegen einen Neubau für die Tagesbetreuung in der Lachen richte. «Wir wollen damit die einzige frei nutzbare Grünfläche im Quartier erhalten und erreichen, dass die Stadt einen neuen Standort findet.» (dag)