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1700 Unterschriften für den täglichen Markt

Die Übergabe der Petitionsunterschriften an Stadträtin Maria Pappa (rechts) gestern Freitag auf dem ständigen Markt. (Bild: Reto Voneschen)

Die Übergabe der Petitionsunterschriften an Stadträtin Maria Pappa (rechts) gestern Freitag auf dem ständigen Markt. (Bild: Reto Voneschen)

Petition Eine der Fragen, mit denen sich das partizipative Forum für den dritten Anlauf zur Umgestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt derzeit herumschlägt, ist jene nach der Zukunft des täglichen Marktes. Die Infrastruktur dieses Marktes ist veraltet, die Zahl der Anbieter hat in den vergangenen Jahren rapide abgenommen. Einige wollen den ständigen Markt sterben lassen und durch «zeitgemässere Angebote» ersetzen.

Totgesagte leben bekanntlich länger. Gestern haben sich nun auch Trägerinnen und Träger des ständigen Marktes mit einem überzeugenden Lebenszeichen zu Wort gemeldet. Sie haben Stadträtin Maria Pappa eine Petition für die Erhaltung des Marktes mit rund 1700 Unterschriften übergeben. Diese wurden innert sieben Wochen allein durch das Auflegen der Unterschriftenbogen an den Marktständen und in der Rondelle gesammelt.

Das Echo auf die Aktion sei überwältigend gewesen, sagte gestern Marktfahrerin Rita Zenglein dazu. Es sei absolut kein Prob­lem gewesen Unterschriften zu sammeln, viele ihrer Kundinnen und Kunden hätten sofort unterschrieben. Der Markt stelle offensichtlich ein Bedürfnis dar, mache das Stadtzentrum attraktiv und bringe auch den anderen Geschäften Kundschaft, hiess es weiter.

Pro City, die Arbeitsgemeinschaft des innerstädtischen Gewerbes, unterstützt das Anliegen der Marktanbieter. Dass diese gemeinsam die hohe Zahl von 1700 Unterschriften gesammelt hätten, sei mit Blick aufs partizipa­tive Verfahren für die dritte Umgestaltungsvorlage ein wichtiges und starkes Signal, sagte Pro-­City-Präsident Ralph Bleuer gestern. Die Stadt brauche ihren täglichen Markt im Zentrum. (vre)

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