150 000 Franken fehlen noch

Die Mitglieder der Wildparkgesellschaft Peter und Paul haben der Erneuerung des Luchsgeheges zugestimmt. Allerdings fehlt im Spendentopf noch etwa ein Drittel der erwarteten Kosten.

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Der Luchs ist in freier Wildbahn kaum je zu sehen. (Archivbild: Daniel Hubacher)

Der Luchs ist in freier Wildbahn kaum je zu sehen. (Archivbild: Daniel Hubacher)

Der Wildpark Peter und Paul erhält ein neues Luchsgehege. Dies haben die Mitglieder der Wildparkgesellschaft letzte Woche einstimmig gutgeheissen. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 486 000 Franken. «Uns fehlen aber noch 150 000 Franken», sagt Toni Bürgin, Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit.

Derzeit seien noch Anfragen bei Stiftungen offen, sagt Bürgin. Auch weitere private Sponsoren sind willkommen. «Ein Sponsor alleine hat 250 000 Franken zugesichert.» Um wen es sich handelt, will Bürgin nicht preisgeben. Es sei jemand, der dem Wildpark sehr verbunden sei. Die Wildparkgesellschaft komme mit dem Spendensuchen etwas unter Zeitdruck, gibt Bürgin zu. Dennoch wolle man am bisherigen Zeitplan festhalten.

Baubeginn im Frühling

Bürgin hofft auf den Erhalt der Baubewilligung zu Beginn des nächsten Jahres. Trifft diese wie erwartet ein, könne im Frühling mit dem Bau begonnen werden, sagt Bürgin. Die Erneuerung soll im Sommer abgeschlossen sein. Dann, so hofft der Wildpark, wird ein jüngeres Luchspaar dort einziehen. Der sehr alte, gesundheitlich angeschlagene Luchs, der derzeit das Gehege bewohnt, muss aller Wahrscheinlichkeit nach eingeschläfert werden.

Mit Bach und Teich

Das Gehege soll im Zuge der Erneuerung ausgelichtet werden. Das Bächlein wird offengelegt und das Gehege um einen kleinen Teich im Zentrum bereichert werden. Die in die Jahre gekommenen Gitterzäune werden komplett erneuert und zusätzlich wird ein Separationsgehege angelegt. Für die Besucherinnen und Besucher wird die Aussichtsplattform neu gestaltet. Dies soll die Beobachtung der Tiere verbessern. (pd/rsp)